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Die Religionspolitik Friedrichs II. von Preußen und Josephs II. von Österreich im Vergleich

Die Religionspolitik Friedrichs II. von Preußen und Josephs II. von Österreich im Vergleich

Paperback

General European HistoryGeneral World History

ISBN10: 366824877X
ISBN13: 9783668248779
Publisher: Grin Verlag
Published: Jul 7 2016
Pages: 64
Weight: 0.21
Height: 0.15 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 2,0, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Institut für Geschichtswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Friedrich II. von Preu en und Joseph II. von Österreich werden eng mit der Herrschaftsform des aufgeklärten Absolutismus assoziiert. Dies geht aus einigen Äu erungen sowie vor allem aus mehreren politischen Ma nahmen beider Monarchen hervor. Sie sicherten ihren Untertanen in der Zeit ihrer Regentschaft erstmals Freiheiten, die bis dahin von anderen absolutistischen Herrschern in Europa nicht ernsthaft in Betracht gezogen wurden. Diese neuerlichen Privilegien gingen auf die Ideen der Aufklärung, die von vernunftorientierten, humanistischen Wertvorstellungen gekennzeichnet waren, zurück. Die Werte der Aufklärung, die sich seit dem 17. Jahrhundert mittels einiger renommierter Philosophen wie etwa John Locke allmählich verbreiteten, gewannen im Verlauf des 18. Jahrhunderts mehr Aufmerksamkeit bei den europäischen Monarchen und wurden erstmals im politischen Sinne verwirklicht. Friedrich II. und Joseph II. vertraten in ihren Ländern eine vernünftige Staatsform, die sich vermehrt von den prädestinierten Strukturen und abergläubischen Werten der Ständegesellschaft distanzierte und die Gewissensfreiheit des Individuums förderte. Ein zentrales Merkmal bildete dabei die Toleranzfrage. In dieser Arbeit wird schwerpunktmä ig der Frage nachgegangen, wie tolerant die Religionspolitik beider Herrscher in Ihren Staaten gegenüber religiösen Minderheiten ausfiel. Schlie lich muss berücksichtigt werden, dass es noch im 18.Jahrhundert keinesfalls selbstverständlich war, dass konfessionellen Minderheiten in Europa derartige Rechte zugesichert wurden. Im Gegensatz dazu waren diese häufig Zwangsvertreibungen durch intolerante Landesherren ausgesetzt. Hierbei wird dargelegt, welche Rechte diesen Minoritäten im Hinblick auf die Religionsfreiheit zukam und ob und w

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