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Realitätskonstruktion und Erziehungsabsicht in Jugendromanen des 20. Jahrhunderts

Realitätskonstruktion und Erziehungsabsicht in Jugendromanen des 20. Jahrhunderts

Paperback

GermanGeneral Reference

ISBN10: 3640231058
ISBN13: 9783640231058
Publisher: Grin Verlag
Published: Dec 16 2008
Pages: 92
Weight: 0.29
Height: 0.22 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Gattungen, Note: 1,7, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff Jugendroman umfasst einen weiten und nicht eindeutig abgrenzbaren Bereich der Literatur. Einige Werke, die ursprünglich für ein erwachsenes Leserpublikum geschrieben wurden, sto en auch bei Jugendlichen auf Interesse, und so ist es oft die Aufnahme durch die Jugend, die - zumindest auf Dauer - für das Prädikat 'Jugendliteratur' entscheidend ist. Dennoch herrscht heute eine bestimmte Vorstellung davon, was Jugendromane ausmacht. Kinderbücher sind so geschrieben, da sie ohne Vermittler ihre Leser erreichen können. Gemeint ist damit, dass die Bücher eigens für ein junges Publikum geschrieben sind und kein Erwachsener nötig ist, um Inhalte des Werkes zu erklären. Der Wandel zu einer speziell nach den Leserbedürfnissen ausgerichteten Literatur entwickelte sich erst im letzen Jahrhundert und wird im Verlauf dieser Arbeit näher erläutert. Besonders im Jugendbuch liegt die Chance, Heranwachsende in ihrem Interessenfeld anzusprechen und gleichzeitig Erziehungsabsichten zu transportieren. Die Konstruktion von realitätsnahen Situationen, Personen und Darstellungen ist dabei wichtig für die Übertragbarkeit der Fiktion auf die Realität der Leser und der damit verbundenen Vermittlung von Verhaltensweisen und Problembewältigungen. Realitätskonstruktionen dienen dazu einen Bezug zur eigenen Umwelt und damit Relevanz für die Leser herzustellen und eine Identifikation zu ermöglichen. Die Gestaltung sympathischer Romanfiguren und das für Jugendromane charakteristische Happy End unterstützen die Vorbildfunktion von Verhaltensmustern und Strategien Konflikten zu begegnen. Darüber hinaus soll die Projektionsmöglichkeit der Fiktion auf die Realität die Sichtweise der Leser schulen und die Reflexion über die eigene Umwelt fördern. Es ist weder möglich noch das Ziel der Jugendliteratur allgemeingültige Vo

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