• Open Daily: 10am - 10pm
    Alley-side Pickup: 10am - 7pm

    3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
    612-822-4611

Open Daily: 10am - 10pm | Alley-side Pickup: 10am - 7pm
3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
612-822-4611
Raumbild Afrika: Die Konstruktion des afrikanischen Kontinents in den deutschen Printmedien

Raumbild Afrika: Die Konstruktion des afrikanischen Kontinents in den deutschen Printmedien

Paperback

General ArchitectureGeography

ISBN10: 3640983246
ISBN13: 9783640983247
Publisher: Grin Verlag
Published: Aug 18 2011
Pages: 360
Weight: 1.04
Height: 0.80 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Diplomarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,0, Universität Trier (Fachbereich VI - Angewandte Geographie / Abteilung Raumentwicklung und Landesplanung), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Afrikabild der Deutschen ist häufig bunt und exotisch oder brutal und Mitleid erregend. Vorstellungen erschöpfen sich in Extremen - der Überhöhung des Schönen und der Reduzierung auf Krisen und Katastrophen. Die mediale Darstellung Afrikas beeinflusst dabei entscheidend die öffentliche Wahrnehmung. Gerade in Bezug auf Afrika fehlt vielen Menschen die Vergleichsmöglichkeit mit eigenen Erfahrungen. Im Umkehrschluss wird die Berichterstattung für die gefühlt negative Wahrnehmung verantwortlich gemacht. Die Medien aufgrund ihres Informationsmonopols zu kritisieren, greift jedoch zu kurz. Der Präsentation von Afrikabildern liegen institutionelle und systemische Prozesse und Strukturen zugrunde. Bereits die redaktionelle Organisation deutscher Printmedien verdeutlicht Defizite für eine umfassenden Afrikaberichterstattung. Korrespondenten sind in der Regel für annähernd vierzig Länder verantwortlich, veröffentlichen jedoch rund 25 % aller Artikel. Etablierte Selektionskriterien erschweren einen hintergründigen und kontinuierlichen Informationsfluss. Die Konzentration auf Gro ereignisse, politische Prozesse, etablierte Dauerthemen mit Konfliktperspektive und die Orientierung an politischen Eliten in der Akteurskonstellation bestimmen die Muster in der Konstruktion medialer Afrikabilder. Gleichzeitig ist die rudimentäre Thematisierung Afrikas in der Gesamtberichterstattung ein Symptom des mangelnden Interesses der deutschen Politik, der Uninformiertheit der deutschen Bevölkerung und einer wenig ausgeprägten au enpolitischen Debattenkultur in Deutschland. Die Afrikaberichterstattung ist konjunkturellen Schwankungen mit ausgeprägt sektoraler Konfliktperspe

Also in

General Architecture