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Protestbewegungen in Der Bundesrepublik: Eine Analytische Sozialgeschichte Des Politische Widerspruchs

Protestbewegungen in Der Bundesrepublik: Eine Analytische Sozialgeschichte Des Politische Widerspruchs

Paperback

Series: Beiträge Zur Sozialwissenschaftlichen Forschung, Book 97

General Sociology

ISBN10: 3531118544
ISBN13: 9783531118543
Publisher: Springer Nature
Published: Jan 1 1987
Pages: 636
Weight: 1.90
Height: 1.32 Width: 6.00 Depth: 9.00
Language: German
Zunächst kaum zur Kenntnis genommen, dann aber plötzlich seit Ende der 60er Jahre von einer sich sprunghaft entwickelnden Traktatlitera- tur, tagespolitischen Stellungnahmen und einer in Gang gekommenen offiziösen Frühwarnforschung (Offe) kommentiert, ist die Geschichte der Bundesrepublik zugleich eine Geschichte gro er au erparlamen- tarischer Bewegungen (Bayartz 1979, 428), die unterschiedlich vehe- ment, aber regelmä ig zum Ausdruck brachten, da ein Widerspruch zwischen den Zielen des politischen Systems und den Vorstellungen seiner Bürger bestand (Pirker, in Küsel 1978, 7). l) - In den 50er Jahren formierten sich nacheinander die Kampagnen ge- gen die Remilitarisierung und Atombewaffnung der Bundesrepublik. - Ostermarschierer und Notstandsopposition repräsentierten die au er- parlamentarische Opposition in den 60er Jahren. - Für eine protestpolitische Offensive sorgte die Studentenbewegung am Ende der 60er Jahre. Sie bewirkte eine bis dahin nicht gekann- te Unruhe im politisch-administrativen System. - Daran schlossen in den 70er Jahren gleich eine ganze Reihe von Be- wegungen an: die Bürgerinitiativ-, Ökologie- und Friedensbewegung, die Frauen-, Alternativ- und Selbsthilfebewegung, die alle unter dem Begriff der neuen sozialen Bewegungen subsumiert werden. Ihnen gelang zu Beginn der 80er Jahre sogar eine Teilparlamentarisierung der alternativen Politik auf Bundes-, Landes- und Kreisebene. Im internationalen Vergleich nahmen die bundesrepublikanischen Bewegun- gen sogar eine Spitzenstellung ein (Roth 1985, 20).

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