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Die protestantische Union und England. Eine verhängnisvolle Allianz?

Die protestantische Union und England. Eine verhängnisvolle Allianz?

Paperback

Medieval & Renaissance History

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ISBN10: 3638715493
ISBN13: 9783638715492
Publisher: Grin Verlag
Published: Aug 9 2007
Pages: 34
Weight: 0.13
Height: 0.08 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2.0, Universität Osnabrück (Lehrstuhl Frühe Neuzeit), Sprache: Deutsch, Abstract: Dem Ausbruch des Drei igjährigen Krieges im Jahr 1618 ging eine Phase konfessioneller Polarisierung im Reich voran, die ihren Höhepunkt in der Gründung zweier konfessioneller Sonderbündnisse fand: der protestantischen Union im Mai 1608 und dem Zusammenschlu katholischer Reichsstände zur Liga im darauffolgenden Jahr. Mit diesen beiden konfessionellen Bündnissen hatten sich im Reich zugleich auch jene Parteien formiert, die später in der böhmischen Krise als Katalysator zum gro en Krieg hin (Ehrenpreis/Horstkemper) wirken sollten. Die Intensivierung der europäischen Verbindungen von Union und Liga trugen entscheidend zur Internationalisierung des Konflikts bei. Die wichtigste auswärtigen Verbündeten der Union waren zunächst Frankreich und England. Nachdem von Frankreich nach der Ermordung Heinrich VI. keine aktive Unterstützung mehr zu erwarten war, stützte sich die Politik der Union wesentlich auf England als wichtigsten auswärtigen Bündnispartner. Doch bereits im Zuge der böhmischen Krise zu Beginn des Drei igjährigen Krieges scheiterte das englisch-unistischen Bündnis. Die Allianz erwies sich letztlich als verhängnisvoll für die protestantischen Reichsstände. Diese Studie arbeitet die Gründe und die Folgen dieses Scheiterns heraus, indem die Politik Englands und der Union im Jahrzehnt vor Ausbruch des Drei igjährigen Krieges und die diese Politik jeweils bestimmenden Motive und Konzepte beleuchtet werden. Im Ergebnis wird deutlich, dass sich hinter dem Scheitern des Bündnisses der Union mit England ein Mi verständnis über die Rolle Jakobs I. und über seine au enpolitischen Prioritäten verbarg. Während die Union sich in ihrer Strategie auf die vermeintlich protestantische Schutzmacht England stützte, sah Jakob I. seine vornehmliche Rolle in der des Vermittlers und

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