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Die Polenfrage und das Problem der Grenzziehung in der Deutschen Nationalversammlung 1848

Die Polenfrage und das Problem der Grenzziehung in der Deutschen Nationalversammlung 1848

Paperback

General European History

ISBN10: 3640979524
ISBN13: 9783640979523
Publisher: Grin Verlag
Published: Aug 8 2011
Pages: 72
Weight: 0.23
Height: 0.17 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: 1,7, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Historisches Institut), Veranstaltung: Länderneugliederung, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Königreich Preu en behielt durch die auf dem Wiener Kongress verabschiedete Kongressakte die Gebiete der Ersten und Zweiten Teilung Polens. Diese Gebiete, Hinterpommern und das Gro herzogtum Posen, waren ethnisch unterschiedlich zusammengesetzt und gehörten zwar staatsrechtlich zu Preu en, nicht aber zum 1815 geschaffenen Deutschen Bund. Im Zeitalter des aufkeimenden Nationalismus musste die Herrschaft eines Staates über die Angehörigen einer anderen Ethnie zwangsläufig zu erheblichen Konflikten führen. Darüber hinaus existierte in liberalen deutschen Kreisen eine tiefe Sympathie für die vermeintlich entrechteten Polen und die Teilungen wurden als heilige Schuld bezeichnet. Infolge der revolutionären Ereignisse des Jahres 1848 kam es erstmals zur Wahl von Abgeordneten für eine allgemeine deutsche Nationalversammlung. Doch bereits bei der Frage, ob Abgeordnete der nicht zum Deutschen Bund gehörigen preu ischen Gebiete zugelassen werden sollten, wurde das Problem der Grenzziehung eines deutschen Staates dringend. Die vorliegende Hauptseminararbeit unternimmt den Versuch, anhand der Frage nach der Ziehung einer Ostgrenze eines deutschen Nationalstaates die Entwicklung der sog. Polenfrage zu analysieren. Dabei werden die Mitschriften der Debatten im Vorparlament, im Fünfzigerausschuss und schlie lich in der Deutschen Nationalversammlung als Quellen genutzt um aufzuzeigen, dass sich die Einstellung der Abgeordneten zuungunsten der Wiederbelebung eines polnischen Nationalstaates entwickelte. Ein besonderes Interesse liegt dabei auf die sog. Polendebatte vom 24.-26.07.1848 und auf deren Protagonisten. Abschlie end wird auf die Umsetzung der Beschlüsse der Deutschen Nationalversammlung hinsichtlich der Polenfrage im sp

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