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Pflege von Familienangehörigen: Auswirkungen der Pflege von Familienangehörigen auf das Leben der Pflegenden unter Beachtung geschlechtsspezifischer U

Pflege von Familienangehörigen: Auswirkungen der Pflege von Familienangehörigen auf das Leben der Pflegenden unter Beachtung geschlechtsspezifischer U

Paperback

General Political ScienceGeneral Sociology

ISBN10: 3640336623
ISBN13: 9783640336623
Publisher: Grin Verlag
Published: Jun 6 2009
Pages: 24
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,0, Universität Mannheim (Sozialwissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Qualitative und Quantitative Perspektiven der Alter(n)sforschung, Sprache: Deutsch, Abstract: Abseits von Altenheimen und Pflegeheimen findet die Pflege und Betreuung von pflegebedürftigen Familienangehörigen vielfach zuhause statt. Das Pflegen von Familienangehörigen ist eine Tätigkeit, die zumeist unendgeldlich erfolgt. Zwar gibt es von staatlicher Seite im Rahmen der Pflegeversicherung Zuschüsse, allerdings sind diese meist auf basale Tätigkeiten beschränkt und decken den notwendigen Bedarf kaum ab (Mayer 2006, 12). Da die Wahrscheinlichkeit der Pflegebedürftigkeit mit zunehmendem Alter steigt, sind vor allem Haushalte mit älteren Personen betroffen. Vor dem Hintergrund steigender Lebenserwartung wird sich der proportionale Anteil der betroffenen Haushalte in Zukunft erhöhen. Nach Mayer (2006) wird besonders in den Jahren zwischen 2030 und 2050 die Anzahl unterstützungsbedürftiger Menschen ansteigen. Dies bedeutet, dass bei der Tendenz hin zu sinkender sozialer Absicherung durch den Staat immer mehr Pflegetätigkeiten durch Familienangehörige geleistet werden müssen. Die Pflege von Familienangehörigen wird zunehmend zu einem gesamtgesellschaftlichen Phänomen. Die Hauptlast liegt dabei im Moment bei den Frauen. Diese Verteilung wurde in Zeiten traditioneller Rollenzuschreibungen ohne Weiteres hingenommen und auch in jüngerer Zeit dadurch legitimiert, dass Männern die notwendige Pflegekompetenz abgesprochen wurde. Eine derartige Legitimation scheint aber durchaus fragwürdig zu sein. Neuere Forschungen zeigen, dass Männer nicht schlechter, sondern schlicht anders mit der Pflegeaufgabe umgehen (Russel 2001, 2007). Vor diesem Hintergrund wird im Folgenden das Thema 'Pflege von Familienangehörigen' unter besonderer Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Unterschiede aufgearbeitet. Nach einem ku

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