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Die Patientenverfügung. Individuelle Behandlunsgmöglichkeiten bei schweren Krankheitsverläufen

Die Patientenverfügung. Individuelle Behandlunsgmöglichkeiten bei schweren Krankheitsverläufen

Paperback

Medical ReferenceGeneral Sociology

ISBN10: 3656656355
ISBN13: 9783656656357
Publisher: Grin Verlag
Published: May 27 2014
Pages: 28
Weight: 0.11
Height: 0.07 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Medizin und Gesundheit, Note: 1,0, Fachhochschule Düsseldorf, Sprache: Deutsch, Abstract: Sowohl der Umgang mit Krankheiten, als auch ihre medizinische Behandlung sind sehr persönliche Themen, die mit individuellen Ängsten, Wünschen und Vorstellungen einhergehen. Auch die Haltung in Bezug auf Tod und damit verbunden der Prozess des Sterbens sind geprägt von unterschiedlichsten Ansichten über medizinische Eingriffe sowie ein würdevolles Lebensende. Entsprechend stimmen die Wünsche und Hoffnungen der Patienten/innen nicht immer mit denen der Angehörigen, der Ärzte/innen oder dem geltenden Recht und somit dem Norm- und Werteverständnis der Gesellschaft überein. Mit den neuen Möglichkeiten der modernen Medizin des 20. Jahrhunderts haben sich sowohl neue Behandlungsmöglichkeiten, als auch neue Fragestellungen bezüglich Leben und Tod, Recht und Ethik ergeben. Zwar können heutzutage mit Hilfe der Intensivmedizin zuvor tödlich verlaufende Krankheiten vielfach geheilt oder zumindest gelindert werden, doch besteht auch die Gefahr, dass der Sterbeprozess durch lebenserhaltende Ma nahmen verlängert und so ein würdevoller Tod hinausgezögert wird. Mit Hilfe der Patientenverfügung (im Folgenden PV abgekürzt) sollen die individuellen Wünsche der Patienten/innen über ihre medizinische Behandlung im Falle der krankheitsbedingten Äu erungs- und Entscheidungsunfähigkeit im Rahmen des geltenden Rechts berücksichtigt werden können. Des Weiteren soll den persönlichen Wünschen und Vorstellungen über das eigene würdevolle Sterben ein rechtlich verbindlicher Ausdruck und Rahmen verliehen werden. Im Verlauf einer mehrjährigen, öffentlich und politisch geführten Auseinandersetzung sind unterschiedliche Positionen bezüglich Würde, Selbstbestimmung und Fürsorge in medizinischen Behandlungsfragen dargestellt worden. Es wurden verschiedene Arbeitsgruppen und Kommissionen gegründet, die zum Teil konträre Ansichten und Empfehlungen in die

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