• Open Daily: 10am - 10pm
    Alley-side Pickup: 10am - 7pm

    3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
    612-822-4611

Open Daily: 10am - 10pm | Alley-side Pickup: 10am - 7pm
3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
612-822-4611
Palaeobyzantine Notations III: ACTA of the Congress Held at Hernen Castle, the Netherlands, in March 2001

Palaeobyzantine Notations III: ACTA of the Congress Held at Hernen Castle, the Netherlands, in March 2001

Paperback

Series: Eastern Christian Studies, Book 4

Medieval & Renaissance HistoryGeneral Christianity

Currently unavailable to order

ISBN10: 9042914343
ISBN13: 9789042914346
Publisher: Peeters
Published: May 27 2004
Pages: 257
Weight: 1.10
Height: 0.70 Width: 6.30 Depth: 9.40
Language: German
Der vorliegende Band als Ergebnis einer Tagung von Musikologen und Byzantinisten in Schloss Hernen/NL, beleuchtet verschiedene Aspekte des byzantinischen und des daraus entsprungenen slavischen Kirchengesangs. Zwei gro e Themenkreise stehen im Vordergrund: Notation und Melismatik, daneben beleuchten Beiträge zur Liturgie, zur Modalität der Gesänge und zur oralen Überlieferung die byzantinische und slavische Tradition. Es ist wichtig, musikalische und liturgische Erscheinungsbilder der byzantinischen und slavischen Spätzeit nicht losgelöst von der frühen Tradition zu untersuchen, sondern die Wurzeln ihrer Entstehung stets im Auge zu behalten. Hierin stellt die Entwicklung der verschiedenen Notationssysteme die Basis für jede weitere Untersuchung dar. In der liturgischen Musik der Hagia Sophia von Konstantinopel entstanden bereits im 8.-10. Jahrhundert melismatische Gesänge, während im monastischen Ritus einfache Melodien vorherrschten. Die Verschmelzung von Kathedral- und monastischer Tradition schuf eine neue Basis für die Entstehung einer hochmelismatischen Gesangform, der Kalophonie. Basierend auf der byzantinischen Gesangtradition sind auch im slavischen Raum bereits ab dem 11. Jahrhundert melismatische Gesänge überliefert, die auf die ornamentierten Melodien der russischen Kirchenmusik des 15.-17. Jahrhunderts Einfluss hatten. Ein bedeutender Aspekt ist die Berücksichtigung der oralen Tradition, die durch alle Zeiten ein tragendes Element in der Überlieferung der Gesänge war.

Also in

General Christianity