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Das Olympiastadion München: Zeichen einer demokratischen Architektur innerhalb der Entwicklung des Stadienbaus

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Paperback

General Architecture

ISBN10: 3656219540
ISBN13: 9783656219545
Publisher: Grin Verlag
Published: Jun 19 2012
Pages: 28
Weight: 0.11
Height: 0.07 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,0, AMD Akademie Mode & Design GmbH (Raumkonzept und Design), Veranstaltung: Architektur-und Designgeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Als ich hinein trat, mehr noch aber, als ich oben auf dem Rande umher ging, schien es mir seltsam, etwas Gro es und eigentlich doch nichts zu sehen. Auch will es leer nicht gesehen sein, sondern ganz voll von Menschen [...]. Denn eigentlich ist so ein Amphitheater gemacht dem Volk mit sich selbst zu imponieren, das Volk mit sich selbst zum besten zu haben. Dieses allgemeine Bedürfnis zu befriedigen, ist hier die Aufgabe des Architekten. Er bereitet einen solchen Krater durch Kunst, so einfach als nur möglich, damit dessen Zierat das Volk selbst werde. [...] Die Simplizität des Oval ist in jedem Auge auf die angenehmste Weise fühlbar, und jeder Kopf dient zum Ma e, wie ungeheuer das Ganze sei. Johann Wolfgang Goethe beschreibt damit Ende des 18. Jahrhunderts nach seinem Besuch im römischen Amphitheater in Verona die Zusammenhänge zwischen Sport und Architektur. Treffender kann man es auch heute kaum ausdrücken. Die ma gebliche Funktion einer Sportstätte -damals wie heute- ist, möglichst vielen Menschen eine gute Sicht auf das Wettkampfgeschehen zu gewähren. Architektonisch eignet sich dafür idealerweise ein Bau, der um eine gemeinsame Mitte (Spielfeld) angeordnet ist und dazu symmetrisch ansteigt (Ränge/Tribünen). Allerdings beleben erst die Besucher und der Zweck Amphitheater und Stadion, die als die Vorbilder der modernen Sportstättenarchitektur gelten. Denn auch heute noch spricht man bei Emotions- und mitunter sogar Gewaltausbrüchen bei Sportveranstaltungen von einem sog. Hexenkessel ähnlich wie Goethe von einem Krater. Damit einher ging seit der Antike die Beeinflussung und bewusste Steuerung der Massen. Gladiatorenkämpfe und Wagenrennen folgten dem Prinzip Brot und Spiele. Während der Zeit des Nationa

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