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Neoliberalismus und Konsum: Überprüfung der Legitimationsgrundlagen am Beispiel der Trickle-Down-Theorie unter Einbezug konsumsoziologischer Überlegun

Neoliberalismus und Konsum: Überprüfung der Legitimationsgrundlagen am Beispiel der Trickle-Down-Theorie unter Einbezug konsumsoziologischer Überlegun

Paperback

General Sociology

ISBN10: 3346361829
ISBN13: 9783346361820
Publisher: Grin Verlag
Published: Apr 27 2021
Pages: 98
Weight: 0.30
Height: 0.23 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Masterarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Soziologie - Soziales System und Sozialstruktur, Note: 1,0, Universität Salzburg (Politikwissenschaft und Soziologie), Veranstaltung: Soziologie des Reichtums, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel der Masterarbeit ist es, die Konzeption des Neoliberalismus am Beispiel der Trickle-Down-Theorie einer theoretischen Untersuchung zu unterziehen. Die Gültigkeit dieser Theorie wird unter Einbezug konsumsoziologischer Überlegungen anhand des Konsumverhaltens der Oberschicht im Bereich der Luxusgüter überprüft. Generell besagt die Trickle-Down-Theorie, dass wirtschaftliches Wachstum und gro e Vermögenskonzentrationen eine reiche Oberschicht zu Konsumausgaben und Investitionen befähigt, die wiederum zu einer Steigerung des Wohlstandes in den ärmeren Schichten führt. Daher seien steuerliche Entlastungen für vermögende Bevölkerungsgruppen sowie die Implementierung eines freien deregulierten Marktes notwendig, um die Produktivität der Oberschicht zu steigern. Diese erhöhte Produktivität führt zu einem Wohlstand, von dem alle Mitglieder einer Gesellschaft profitieren. Daher wird dem Konsum als Motor der Wirtschaft enorme Bedeutung zugeschrieben. Inhaltlich teilt sich diese Arbeit in drei Teile auf. In einem ersten Schritt werden die grundsätzlichen Annahmen der neoliberalen Ideologie mit Fokus auf die Trickle-Down-Theorie beleuchtet. Die sogenannte Pferdeäpfel-Theorie ist dabei in die zentralen ideologischen Charakteristika (wie etwa die Definition von Freiheit oder Gerechtigkeit) und daraus abgeleiteten Zielsetzungen (beispielsweise Abbau staatlicher Regulierung) eingebettet. Mit diesem Verständnis wird im zweiten Teil die Trickle-Down-Theorie konsumsoziologisch analysiert. Unter Einbezug der theoretischen Überlegungen von Wolfgang Fritz Haug, Werner Sombart, Pierre Bourdieu, Thorstein Veblen und Zygmunt Bauman zeigt sich, dass zentrale Annahmen wie etwa rationale Konsumentscheidungen entlang des Menschenbild des Homo Oeconomicus eine

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