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Mediengesellschaft und politische Führung: Wie hat sich der Umgang mit den Medien in der Amtszeit von Helmut Kohl und Gerhard Schröder als Instrument

Mediengesellschaft und politische Führung: Wie hat sich der Umgang mit den Medien in der Amtszeit von Helmut Kohl und Gerhard Schröder als Instrument

Paperback

General Political Science

ISBN10: 3640496418
ISBN13: 9783640496419
Publisher: Grin Verlag
Published: Dec 18 2009
Pages: 44
Weight: 0.15
Height: 0.11 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Politisches System Deutschlands, Note: 1.0, Universität Duisburg-Essen (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Hauptseminar Politische Führung, Sprache: Deutsch, Abstract: Die deutschen Medien haben sich in den letzten Jahrzehnten immer weiter ausgedehnt. In der Bundesrepublik Deutschland existiert heute eine diversifizierte Medienlandschaft, die eine vielfältige Palette verschiedenster Zeitungen, Magazine, Radiosender und Fernsehprogramme hervorgebracht hat. In den Medienprodukten spiegeln sich die unterschiedlichen politischen Strömungen wider. Bürger, Medien und Politik stehen im trilateralen Verhältnis. Die Medien sind zur Schnittstelle zwischen Bürger und Politik geworden. Von beiden Seiten bestimmt die politische Realität einen Informationsstrom, der von den Medien transformiert und weiter vermittelt wird. Die Stellung der Medien im politischen System ist für einen öffentlichen Führungsstil entscheidend. Die Frage nach der Veränderung der öffentlichen politischen Führung kann nur mit der Entwicklung der Medien erklärt werden. Der gestiegene Einfluss der Medien auf die politischen Entscheidungsprozesse wird oft in Verbindung mit der Regierungszeit von Gerhard Schröder gesehen. Der öffentliche Führungsstil des Medienkanzlers hat den Eindruck geprägt, dass die Entwicklung zur Mediengesellschaft sich, ausgehend vom Wahlkampf 1998 und in der anschlie enden Regierungszeit, vollzogen hat. Diese Kausalität ist nur bedingt richtig. Die Folgen der realen Mediengesellschaft bestimmen heute aber trotzdem das politische Tagesgeschäft auf eine Weise, wie es in der Vergangenheit nicht der Fall war. Die Kanzlerschaft von Helmut Kohl prägte noch ein stiller, korporatistischer Führungsstil. Sein Regierungshandeln orientierte sich keineswegs an der Dynamik der Medien, sondern gab sein eigenes Tempo im Entscheidungsprozess vor. Entscheidungen wurden abgewogen und sich der Gunst der aktuellen Machtkonstellationen

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