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Ein Mauerfall. Zwei Perspektiven: Eine vergleichende Analyse der Berichterstattungen rund um den Mauerfall in Ost und West in Printmedien

Ein Mauerfall. Zwei Perspektiven: Eine vergleichende Analyse der Berichterstattungen rund um den Mauerfall in Ost und West in Printmedien

Paperback

General SociologyPlaywriting

ISBN10: 3656874719
ISBN13: 9783656874713
Publisher: Grin Verlag
Published: Jan 19 2015
Pages: 68
Weight: 0.22
Height: 0.16 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,0, Universität Passau, Sprache: Deutsch, Abstract: Eine vergleichende Analyse der Berichterstattungen rund um den Mauerfall in Ost und West in Printmedien. Die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren bestehen bleiben, wenn die dazu vorhandenen Gründe noch nicht beseitigt sind versicherte der Generalsekretär der DDR, Erich Honecker, noch im Januar 1989. Tatsächlich fiel die Mauer nur zehn Monate später. Heute sind mehr als zwei Jahrzehnte vergangen und die Bundesrepublik Deutschland kann im Oktober diesen Jahres den zwanzigsten Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung feiern. Anlässlich dieses Jubiläums wird der Einigungsprozess 1989 bis 1990 Thema vieler Berichterstattungen sein, wie auch der Mauerfall, der sich bereits im letzten November zum zwanzigsten Mal jährte. Im Mittelpunkt dieser Berichte standen persönliche Geschichten sowie die historischen Geschehnisse, die den Weg zur deutschen Einheit ebneten. Damals überschlugen sich die Ereignisse nahezu. Angesto en von dem Abbau ungarischer Grenzanlagen nach Österreich und der darauffolgenden Fluchtversuche unzähliger DDR-Bürger über die Volksrepublik in den Westen, sowie den nachgewiesenen Wahlfälschungen der SED, entfaltete sich eine Kette von historischen Geschehnissen. Was noch am Anfang des Jahres niemand für denkbar hielt, ereignete sich nun im Herbst 1989 innerhalb kürzester Zeit. In nur wenigen Wochen zerbrach das Regime nach vierzigjähriger Vorherrschaft wie im Zeitraffer. Geschwächt von den zahlreichen Fluchtversuchen und öffentlichen Protesten im Sommer geriet die Partei immer mehr unter Druck. Als Ungarn sich schlie lich im September entschied, die Grenze nach Österreich endgültig zu öffnen, was den Flüchtlingsstrom in den Westen noch mehr antrieb, sah sich die SED in einer ausweglosen Lage und traf daher eine folgenreiche Entscheidung. Honecker war laut der Parteimitglieder nicht mehr dazu fähig, eine

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