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Macht und Herrschaft vor dem Hintergrund der Internationalen Beziehungen: Gibt es Berührungspunkte zwischen dem Machtverständnis Hannah Arendts und de

Macht und Herrschaft vor dem Hintergrund der Internationalen Beziehungen: Gibt es Berührungspunkte zwischen dem Machtverständnis Hannah Arendts und de

Paperback

General Political Science

ISBN10: 3640772857
ISBN13: 9783640772858
Publisher: Grin Verlag
Published: Dec 10 2010
Pages: 22
Weight: 0.09
Height: 0.05 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Technische Universität Darmstadt (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Proseminar Macht und Herrschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Macht und Herrschaft vor dem Hintergrund der internationalen Beziehungen und der Machtkonzeption Hannah Arendts. Der Sozialkonstruktivismus nach Wendt geht davon aus, dass nicht-materielle Faktoren zentrale Erklärungsansätze für die Beschaffenheit der internationalen Ebene bilden (vgl. Ulbert 2006: 414). Dadurch unterscheidet sich der Sozialkonstruktivismus erheblich von realistischen und institutionalistischen Theorien, welche vorwiegend materielle Faktoren als zentrale Erklärungsfaktoren für die Beschaffenheit der internationalen Ebene und deren Strukturen verantwortlich machen (vgl. Schimmelfennig 2008: 160). Für den Sozialkonstruktivismus hingegen sind intersubjektive und ideelle Strukturen von primärer Bedeutung, wobei diese Strukturen die Handlungen der Akteure beeinflussen und deren Interessen prägen (vgl. Ulbert 2006: 417). Es wird davon ausgegangen, dass Werte, Normen und Identitäten sozial konstruiert sind und dadurch die internationale Ebene und deren Struktur beeinflussen, wobei die Konstruktion von Rollen und Identitäten erst in zwischenstaatlichen Auseinandersetzungen einzelner Akteure stattfindet (vgl. Schimmelfennig 2008: 160). Durch das Aufeinandertreffen der Akteure im zwischenstaatlichen Raum auf internationaler Ebene definieren sich deren Rollen und Erwartungshaltungen, d.h. erst durch Kommunikationsprozesse bilden sich Identitäten der Akteure und deren Interessen aus (vgl. Schimmelfennig 2008: 165). Betrachtet man die Definition des Begriffs Macht nach Arendt, so lassen sich bestimmte Annahmen des Konstruktivismus wiederfinden: Macht entspricht der menschlichen Fähigkeit, nicht nur zu handeln oder etwas zu tun, sondern sich mi

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