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Luxemburg und die wachsende Drohung eines Atomkrieges: (1958 - 1962)

Luxemburg und die wachsende Drohung eines Atomkrieges: (1958 - 1962)

Paperback

General European HistoryGeneral World History

ISBN10: 3656019029
ISBN13: 9783656019022
Publisher: Grin Verlag
Published: Oct 1 2011
Pages: 56
Weight: 0.19
Height: 0.13 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,3, Université du Luxembourg, Veranstaltung: Bachelor en Cultures Européennes - Histoire, Sprache: Deutsch, Abstract: 4. Oktober 1957: die westliche Welt steht unter Schock. An diesem Tag ist es der Sowjetunion gelungen, den ersten künstlichen Satelliten mit Hilfe einer Interkontinentalrakete in die Erdumlaufbahn zu schie en. Es wird klar, dass die U.d.S.S.R. den U.S.A. ebenbürtig, wenn nicht sogar technisch überlegen ist. Nicht nur der Fakt, dass Moskau nun über funktionelle Interkontinentalraketen verfügt, die jeden Punkt des Territoriums der Vereinigten Staaten binnen einer halben Stunde erreichen könnten, versetzt den Westen in einen Schockzustand, sondern vielmehr die Tatsache, dass nun beide antagonistischen Lager des Kalten Krieges über die nötigen Mittel verfügen, um den jeweiligen Gegner mit einem Atomangriff zu Nichte zu machen. Einzige Abschreckung vor dem Einsatz der Kernwaffen ist die Gewissheit, dass im Falle eines derartigen Angriffs der Gegner noch vernichtend zurückschlagen kann. Das Gleichgewicht des Schreckens ist geschaffen. In dieser hei en Phase des Kalten Krieges wird auch Luxemburg sich gezwungen sehen, seine Position in den internationalen Beziehungen zu bestimmen und Schutzma nahmen für das eigene Land vorzusehen. Bis dato hat es noch nicht im internationalen Reigen der atomaren Aufrüstung mitgetanzt. Im Gegenteil, seit der Unterzeichnung der Römischen Verträge 1957 ist es nicht nur Mitglied der Europäischen Gemeinschaft, sondern auch der EURATOM, der Europäischen Atomgemeinschaft. Ihr Ziel ist es, zur Bildung und Entwicklung von Kernindustrien in Europa beizutragen, dafür zu sorgen, dass alle Mitgliedstaaten von der Entwicklung der Atomenergie profitieren, und Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Gleichzeitig garantiert der Vertrag der Bevölkerung ein hohes Ma an technischer Sicherheit und verhindert eine Abzweigung von

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