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Leistungsbeeinflussende Faktoren Im Radar-Beobachtungsdienst

Leistungsbeeinflussende Faktoren Im Radar-Beobachtungsdienst

Paperback

Series: Forschungsberichte Des Landes Nordrhein-Westfalen, Book 1736

Gifts & Stationery GeneralGeneral ReferenceGeneral Science

ISBN10: 3663007510
ISBN13: 9783663007517
Publisher: Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
Published: Jan 1 1966
Pages: 46
Weight: 0.20
Height: 0.10 Width: 6.69 Depth: 9.61
Language: German
Es wurde bereits in der Einleitung zum Ausdruck gebracht, da mit dem vor- liegenden Forschungsvorhaben nur einige Einzelfragen aus dem Gesamtkomplex der leistungsbeeinflussenden Faktoren im Radar-Beobachtungsdienst angeschnit- ten werden konnten. Die aus unseren Untersuchungen abzuleitenden Schlu folge- rungen sollen nun im Zusammenhang mit anderen Untersuchungsergebnissen dis- kutiert werden. Die neue re Wachsamkeitsforschung hat die Aufmerksamkeit vieler Autoren da- durch erregt, da die bei Überwachungs-und Kontrollarbeiten immer wieder fest- gestellte Tatsache eines nichtlinearen Zusammenhanges zwischen dem Reizangebot und der Beobachtungsgüte darin eine Bestätigung findet. Nun sind die diesbezüg- lichen Untersuchungen in der Regel entweder an dem Modell der MAcKwoRTH- Uhr oder an einem Instrumenten-Display (BRoADBENT) orientiert. Beide Richtun- gen des experimentellen Ansatzes haben jedoch mit der Beobachtungsbedingung am Radar-Gerät nur insofern etwas gemein, als in allen Fällen die Variable in der Reizhäufigkeit bzw. -mannigfaltigkeit liegt. Aus unseren Vorversuchen konnte am Radar-Simulator die allgemeine Regelhaftigkeit einer umgekehrt U-förmi- gen Beziehung zwischen der Anzahl der je 30 Minuten dargebotenen Signale und der Beobachtungsgüte abgeleitet und damit das Ergebnis anderer Autoren be- stätigt werden (siehe dazu Abb. 7). Das hei t jedoch, da in einförmigen Situa- tionen auch am Radar-Schirm mit einer ansteigenden Erkennungsschwelle ge- rechnet werden mu . Dies ist besonders für Fahrten auf offener See bedeutsam, wo die Zahl der je Wache anfallenden Radar-Kontakte sehr klein sein kann. Unter solchen Bedingungen dürfte seitens der Schiffsführung nicht damit gerechnet wer- den, da der Radar-Beobachter über eine vierstündige Wachperiode hinweg seiner Aufgabe angemessen nachzugehen vermag.

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