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Der Lebensborn - Lebenshilfe als Rassepolitik: Das Beispiel des Heims "Friesland"

Der Lebensborn - Lebenshilfe als Rassepolitik: Das Beispiel des Heims "Friesland"

Paperback

General World HistoryGerman History

ISBN10: 3640101707
ISBN13: 9783640101702
Publisher: Grin Verlag
Published: Jul 24 2008
Pages: 60
Weight: 0.20
Height: 0.14 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg, Note: 1,0, Universität Hildesheim (Stiftung), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Bild der Öffentlichkeit von der Arbeit des Lebensborn e.V. war stets von einer Aura des Geheimnisvollen umgeben. Zu dieser Einschätzung mag der Verein durch seine bewusst reduzierte öffentliche Darstellung zu einem gewiss nicht unerheblichen Teil selbst beigetragen haben. Viele Menschen erfuhren erst nach dem Kriegsende durch die Nürnberger Prozesse überhaupt von der Existenz dieser Einrichtung, doch der Wunsch nach Aufklärung konnte auch dadurch noch nicht bedient werden. Um den Verein ranken sich daher bis heute verschiedenen Mythen, die grö ten Teils versuchen, den Lebensborn als eine Zuchtstätte des modernen, neuen arischen Menschentyps unter Anleitung der SS darzustellen. Die Geheimhaltung seiner Arbeit, zu der sich der Verein zum Schutz der ledigen, schwangeren Mütter vor der Verurteilung durch die Gesellschaft verpflichtete, führte zu der Entstehung zahlreicher Gerüchte. War es die Absicht von Himmlers SS mit dem Mittel der gelenkten Fortpflanzung in den Evolutionsprozess einzugreifen? Führte die SS geeignetes Menschenmaterial zusammen, um durch einen solchen gezielten Eingriff der Schaffung eines perfekten arischen Kindes ein Stück näher zu kommen? Wie sahen diese Kupplungsversuche der SS aus, war der Lebensborn vielleicht vielmehr eine Art Luxusbordell für hohe SS-Bonzen, die dort auf Anweisung von Rasseforschern ihr Genmaterial möglichst weit verbreiten sollten? Gab es tatsächlich diese jungen Frauen, die sich bereit erklärten dem Führer ein Kind zu schenken, ohne Rücksicht auf die gesellschaftlichen Moralvorstellungen?

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