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Language of Thought und der Konnektionismus

Language of Thought und der Konnektionismus

Paperback

Logic

ISBN10: 3668539804
ISBN13: 9783668539808
Publisher: Grin Verlag
Published: Oct 2 2017
Pages: 26
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Note: 1.0, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Veranstaltung: Intentionalität und mentale Repräsentation, Sprache: Deutsch, Abstract: Wir sind in der Lage, komplizierte Abfolgen von Handlungen zu planen, rationale Schlussfolgerungen zu ziehen und lösen oftmals auf unvorhersehbare Art und Weise die unterschiedlichsten Probleme. Für gewöhnlich erklären wir all das mit dem Vorhandensein von inneren Vorgängen, in denen wir uns mit unserer Umwelt in Beziehung setzen: dem Denken. Es ist eine gro e, längst nicht abgeschlossene Herausforderung für die Naturwissenschaften, menschliches Denken zu erklären. Wie können physische Wesen auf so vielfältige Art und Weise planen, schlussfolgern und darauf aufbauend handeln? Die Language of Thought Hypothese (LOTH) ist ein Ansatz, diese Fragen zu beantworten. Ihr zufolge müssen die physischen Prozesse, die unser Denken ausmachen, in einer mentalen Sprache ablaufen, um sowohl derart vielfältig als auch kausal wirksam zu sein. Diesem Ansatz zufolge kann ein Gedanke nur so etwas wie ein Satz in unserem Gehirn sein, der nach bestimmten grammatikalischen Regeln aus Symbolen zusammengesetzt ist. Denken würde dann einen Mechanismus beinhalten, der solche Sätze verarbeitet und sie mit unserem motorischen und verbalen Verhalten verschaltet. Mit dem Konnektionismus hat sich in den letzten vier Jahrzehnten eine Bestrebung in den Kognitionswissenschaften etabliert, welche versucht die intellektuellen Fähigkeiten des Menschen mithilfe künstlicher Netzwerke zu modellieren. Diese ahmen die Funktionsweise der neuronalen Netze im menschlichen Gehirn nach. Jerry Fodor, der bedeutendste Vertreter der LOTH, übt Kritik an konnektionistischen Modellen. Ihm zufolge seien sie nicht in der Lage bestimmte Eigenschaften menschlichen Denkens zu erklären und damit die Anforderungen der LOTH an eine Theorie der Kognition zu erfüllen. Währenddessen meinen viele Konnektionisten bestimm

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