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Die kulturelle Bedeutung des Rogue: Im Spannungsfeld zwischen Fakt und Fiktion

Die kulturelle Bedeutung des Rogue: Im Spannungsfeld zwischen Fakt und Fiktion

Paperback

Medieval & Renaissance History

ISBN10: 3656194270
ISBN13: 9783656194279
Publisher: Grin Verlag
Published: May 19 2012
Pages: 28
Weight: 0.11
Height: 0.07 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,5, Universität Mannheim (Historisches Institut, Seminar für Neuere und Neueste Geschichte), Veranstaltung: Regionalgeschichte Europas der Frühen Neuzeit, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Hausarbeit möchte ich einerseits die Signifikanz des Phänomens Rogue im gesamtgesellschaftlichen Kontext näher untersuchen, andererseits aber auch der Frage nachgehen, inwieweit der Rogue als literarische oder historische Figur zu bewerten ist. Hierfür wird es zunächst notwendig sein, den Begriff Rogue näher zu definieren. Geprägt wurde er in den 1560er Jahren in England, zum ersten Mal verwendet hat ihn vermutlich Thomas Harman. Dieser setzte die Bezeichnung Rogue zur Beschreibung von Landstreichern ein, die sich verkleideten, ihre rhetorischen Fähigkeiten zu ihrem Vorteil einsetzten und sich selbst in der Öffentlichkeit als gesetzestreue Bürger erscheinen lie en. Mit der Zeit wurde der Rogue zu einer Art Sammelbegriff für eine Vielzahl von sozial Ausgegrenzten und Geächteten, umfasste also das gesamte Spektrum der Gesetzlosen, vom ländlichen Vagabunden bis zum urbanisierten Trickbetrüger. In Folgenden werde ich die polysemantische Aufladung des Begriffs insofern begrenzen, indem ich die Bezeichnung Rogue allein in ihrer ursprünglichen Bedeutung verwende - und damit auch in Abgrenzung zum gemeinen Landstreicher. Zudem verzichte ich auf eine Übersetzung ins Deutsche, da die gängigen Synonyme Schurke, Gauner oder Spitzbube dem Rogue mit all seinen Facetten meiner Meinung nach nicht sehr nahe kommen. Meine Untersuchung stützt sich in erster Linie auf drei Bücher: Elizabethan Rogues and Vagabonds von Frank Aydelotte, in dem der Autor sich zunächst mit den Ursachen und Formen der Landstreicherei auseinandersetzt, um sich dann den Gegenma nahmen des Staates in Form von Gesetzen zuzuwenden und schlie lich auf die sogenannten Rogue Pamphlets eingeht. In The Elizabethan Underwor

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