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Der Konstruktivismus und die realistische Theorie der Sicherheit: Erklärungen für die transatlantischen Beziehungen zwischen Westeuropa und Nordamerik

Der Konstruktivismus und die realistische Theorie der Sicherheit: Erklärungen für die transatlantischen Beziehungen zwischen Westeuropa und Nordamerik

Paperback

General Political Science

ISBN10: 3656419051
ISBN13: 9783656419051
Publisher: Grin Verlag
Published: Jun 10 2013
Pages: 28
Weight: 0.11
Height: 0.07 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Veranstaltung: Au en- und Sicherheitspolitik in Zeiten des Umbruchs, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, zwei völlig unterschiedliche theoretische Zugänge - den Konstruktivismus und die realistische Theorie - hinsichtlich ihrer Erklärungen für die engen transatlantischen Beziehungen zwischen Westeuropa und Nordamerika während des Kalten Krieges zu untersuchen. Diese Kooperation vor allem der damaligen NATOStaaten sollte gerade im Hinblick auf die teilweise ehemalige Kriegsgegnerschaft im Zweiten Weltkrieg nicht als selbstverständlich angesehen werden. Sie erstreckte sich keineswegs nur auf eine sicherheitspolitische Zusammenarbeit. Vielmehr wurden schon 1956 im Bericht des Dreierausschusses über die nichtmilitärische Zusammenarbeit im Rahmen der NATO Kooperationen nicht nur auf militärischer, sondern auch auf politischer und wirtschaftlicher Ebene gefordert.1 Welche Erklärungen können Theorien der internationalen Beziehungen für die engen transatlantischen Beziehungen bieten? Die Beschränkung der Fragestellung auf den Untersuchungszeitraum Kalter Krieg ist vor allem dem begrenzten Umfang dieser Arbeit geschuldet. Ohne Zweifel wäre eine Betrachtung der jüngsten Entwicklungen durch die Brille der Theorien der internationalen Beziehungen interessant, würde jedoch sicherlich den vorgesehenen Rahmen sprengen. Da insbesondere der Konstruktivismus einen noch sehr heterogenen Strau von theoretischen Ansätzen in sich vereinigt, werde ich mich vor allem auf die konstruktivistische Konzeption der Sicherheitsgemeinschaft stützen, die in den späten 50er Jahren erstmals unter der Federführung von Karl Deutsch entwickelt wurde.2 Hinsichtlich der realistischen Theorie werde ich vor allem Bezug auf den Neorealismus nehmen. Die Arbeit ist in einen theoretischen Teil und einen Vergleichsteil gegliedert.

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