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Judenmord - Intention oder Funktion?

Judenmord - Intention oder Funktion?

Paperback

General European HistoryGeneral World History

ISBN10: 3638645304
ISBN13: 9783638645300
Publisher: Grin Verlag
Published: Jul 26 2007
Pages: 68
Weight: 0.22
Height: 0.16 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 2,0, Universität Koblenz-Landau (Geschichtswissenschaften), Veranstaltung: Proseminar: Nationalsozialistische Judenpolitik 1933-1945, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Schwierigkeit der historischen Forschung, sowie gegenwärtiger Forschungsstand wird dem Leser skizziert und modellhaft die bisherige Lagermentalität der Intentionalisten und Funktionalisten erörtert und so elementare Grundlagen zum Verständnis vermittelt. In der Summe wurden, so das Fazit des Autors, bisherige klare Hypothesen stark reduziert, damit relativiert und transformiert, was eine Abgrenzung der Meinungen kaum noch möglich machte mit dem Ergebnis das man sich mit weiterführender Detailarbeit beschäftigte und eine holistische Betrachtung ausblendete. In der weiterführenden Argumentation, der vorliegenden Arbeit, wird mit einer Auswahl der grundlegenden Quellen, sowie der einschlägigen Forschungsliteratur eine Reihe von Politikfeldern paraphiert. Hier zeigt sich, wie sich intentionalistische und strukturalistische Ansatze ergänzen, wenn auch mit unterschiedlicher Gewichtung, und dabei die Entwicklung bis hin zu den jeweiligen Konsequenzen der politikfeldabhängigen Interaktion, die in ihrem Entscheidungsprozess von Pragmatikern, Praktikern und letztlich Politikern in ihren Rollen bestimmt war. Im Ergebnis zeigt der Autor, dass für die Semantik der intentionalistische Ansatz für die Abschätzung der Qualität der Teilentscheidungen eine Beurteilung ermöglicht, da sich Normen und Werte, somit die Anfangsenergie, die sich bis zur Kriegswende entwickelte, damit messen lassen, aber auch der funktionalistisch-strukturelle Ansatz über-zeugt, da er Entscheidungsprozesse in Ansätzen durchleuchten kann. Viele kleine Manöver führten um 1941/42 bis zum 17.Juni 1942, zu der generellen Lösung der industriellen Vernichtung. Zwischenziele wurden zu Endzielen, die strukturelle Probleme

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