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Interaktivität im Film. Untersuchung intermedialer Phänomene der Pop-Kultur im Netflix-Film "Black Mirror: Bandersnatch"

Interaktivität im Film. Untersuchung intermedialer Phänomene der Pop-Kultur im Netflix-Film "Black Mirror: Bandersnatch"

Paperback

Film Studies

ISBN10: 334605411X
ISBN13: 9783346054111
Publisher: Grin Verlag
Published: Feb 20 2020
Pages: 40
Weight: 0.14
Height: 0.10 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,0, Universität Duisburg-Essen, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit wird ein Film in den Blick genommen, der das Verschwimmen von Mediengrenzen vorzuweisen scheint, das hei t die Aufhebung der Grenzen zwischen Produzent und Konsument. Bei Black Mirror: Bandersnatch (2018) von David Slade handelt es sich um den ersten interaktiven Film der Streaming-Plattform Netflix. In diesem trifft der Zuschauer die Entscheidungen für die Hauptfigur Stefan Butler, der im Jahre 1984 einen Roman in ein Videospiel zu adaptieren versucht. Repräsentiert der Film Bandersnatch eine postmediale Wirklichkeit? Ist Film in Zukunft interaktiv? Zunächst wird das Intermedialitätskonzept beleuchtet, während auf die heterogene Definitionsvielfalt des Begriffs an sich Bezug genommen wird. Daran anschlie end werden die drei Phänomenbereiche des Intermedialen nach Irina O. Rajewsky in den Blick genommen, um damit den theoretischen Rahmen der Ausarbeitungen abzustecken. Zudem werden die Konzepte Hyperfiktion sowie Interaktive Fiktion vorgestellt. Auf Grundlage dessen folgen zudem intermediale Untersuchungen zum interaktiven Film Black Mirror: Bandersnatch. Dahingehend soll vorwiegend auf das Verschwinden von Grenzen eingegangen werden, das zudem auch von einer Vielfalt andersartiger, also nicht allein intermedialer Referenzen untermauert wird. So werden schlie lich auch intertextuelle Referenzen berücksichtigt, die, neben anderen Ausarbeitungen, wiederum die Frage nach einem äu erst postmodernen Erzählen aufwerfen könnten. Das moderne Leben und Arbeiten, zum Teil sogar das Schreiben und Lesen, wird durch Computer, Internet und Software ma geblich verändert, sodass nicht einmal die Literatur oder die Kunst dieser Entwicklung Einhalt gebieten könnten. Der Computer als recht neues Medium entwickelte sich in den letzten Jahren wegen seiner enormen enzyklopädischen Möglichkeiten zu einem vielversprechenden

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