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Individualisierung und Neue Stämme: Michel Maffesoli und "The Time of the Tribes"

Individualisierung und Neue Stämme: Michel Maffesoli und "The Time of the Tribes"

Paperback

General Sociology

ISBN10: 3640858298
ISBN13: 9783640858293
Publisher: Grin Verlag
Published: Mar 12 2011
Pages: 24
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,7, Freie Universität Berlin (Publizisik /Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Globalisierung und Gesellschaftstheorie (Hauptseminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Individualisierung ist eines jener Worte, die auch au erhalb ihrer ursprünglichen akademischen Heimat häufig Verwendung finden. Ob als verkaufsförderndes Argument in der Produktwerbung, Fragebogenthema einer Jugendlichenzeitschrift oder Stammtischprognose für kommende Generationen, in Gesprächen oder Texten aus diversen Bereichen ist dieses Wort nicht mehr wegzudenken. Wie so häufig im alltäglichen Sprachgebrauch, wird unter diesem Wort jedoch verschiedenes verstanden; von der positiv konnotierten Individualisierung im Sinne eines Herausbildens von Persönlichkeit, die gerne in der Werbung Verwendung findet, bis hin zu Verwendungen des Wortes im kritischen Zusammenhang schwankt der Gebrauch des Wortes Individualisierung beträchtlich. Der Soziologe Markus Schroer merkt dazu an (Schroer 2000: 13): In der Öffentlichkeit ist Individualisierung dabei schnell zur Generalformel avanciert, mit der man verschiedenartigste soziale Probleme erklären kann. Erklärt ist damit zwar nicht eines der angesprochenen Probleme, aber man verfügt zumindest über eine Formel, einen Hinweis, wo das Problem zu suchen ist. Individualisierung bedeutet in diesem Zusammenhang unübersehbar Egoismus, Vereinzelung, Yuppisierung, moralische Verwahrlosung. Aber auch in den auf klare Begrifflichkeiten angewiesenen Sozialwissenschaften ist das Wort selten klar definiert, häufig unterschiedlich konnotiert und als Konzept umstritten. Eine soziologische Arbeit kommt alleine in den Werken sechs klassischer Soziologen wie Simmel oder Durkheim auf nicht weniger als 24 verschiedene Dimensionen des Begriffes (Kippele 1998 in Kron 2000: 8), und selbst die Gallionsfiguren der Individualisierungsdiskussion (Kron 2000: 7), Ulrich Beck und

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