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Hochgerüstete High-Tech-Armee gegen ziellose Guerilla-Truppe?: Synchronisation der Berichterstattung deutscher Zeitungen über den Libanonkrieg 2006

Hochgerüstete High-Tech-Armee gegen ziellose Guerilla-Truppe?: Synchronisation der Berichterstattung deutscher Zeitungen über den Libanonkrieg 2006

Paperback

General ReferenceGeneral Sociology

ISBN10: 3640272455
ISBN13: 9783640272457
Publisher: Grin Verlag
Published: Feb 25 2009
Pages: 312
Weight: 0.90
Height: 0.70 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,7, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Gehaltenes Versprechen - so nannte die radikal-islamische libanesische Hisbollah ihre Operation, die am 12. Juli 2006 mit der Entführung zweier israelischer Soldaten und der Ermordung acht weiterer an der nördlichen Grenze Israels zum Libanon den Libanonkrieg 2006 auslöste. Die Reaktion Israels folgte prompt und überraschte in ihrem Ausma nicht nur die Hisbollah, sondern auch die Weltöffentlichkeit. Mit umfangreichen Luft- und Bodeneinsätzen in weiten Teilen des Libanon wollte Israel die Befreiung der entführten Soldaten herbeiführen und die Hisbollah vernichten oder doch zumindest empfindlich schwächen. Die Hisbollah wiederum beschoss den Norden Israels mit Raketen. Der Krieg wurde von Anfang an von den deutschen Medien ausführlich begleitet. Bereits während der militärischen Auseinandersetzungen kam allerdings die Kritik auf, die Medien berichteten einseitig und anti-israelisch. Der Vorwurf der Einseitigkeit und Parteilichkeit an die Medien wiegt schwer, berührt er doch bedeutende Grundsätze des freiheitlich-demokratischen Mediensystems wie die Norm der Objektivität der Berichterstattung und der daraus resultierenden Trennung von Nachricht und Meinung. Die Frage, wann es zu einer Verletzung dieser Norm kommt, wird in der Publizistik-Wissenschaft unterschiedlich beantwortet. Zwar besteht Einigkeit, explizite Bewertungen im Nachrichtenteil als unzulässig aufzufassen, aber für Klaus Schönbach findet eine Umgehung der Trennungsnorm auch dann statt, wenn durch Selektion oder Transformation von Informationen bestimmte Ereignisse aufgewertet und andere gänzlich au en vor gelassen werden. Wenn Meinungsbeiträge auf der einen Seite mit Nachrichtenbeiträgen auf der anderen Seite so abgestimmt werden, dass jene Nachrichtenbeiträge, die die Meinungslinie unterstützen, hervorgehoben we

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