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Handbuch der Kosmologie: Warum gibt es etwas und nicht nichts?

Handbuch der Kosmologie: Warum gibt es etwas und nicht nichts?

Paperback

PhilosophyPhysics

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ISBN13: 9798171071868
Publisher: Independently Published
Pages: 124
Weight: 0.30
Height: 0.31 Width: 5.50 Depth: 8.50
Language: German
Warum gibt es etwas und nicht nichts? Kaum eine Frage reicht tiefer. Seit Jahrtausenden versucht der Mensch, ihren Ursprung zu verstehen - durch Mythos und Religion, durch Philosophie und schliesslich durch die Mathematik der modernen Physik. Das Handbuch der Kosmologie folgt dieser Suche von den ersten Vorstellungen ueber den Ursprung der Welt bis zu den Theorien der modernen Kosmologie. Es fuehrt durch die Entdeckung der kosmischen Expansion, die Entstehung der Elemente, Dunkle Materie und Dunkle Energie, das Quantenfeld, die Inflation und das kosmische Nullsummenspiel. Es betrachtet die Grenzen dessen, was wir beobachten koennen, und fuehrt weiter zu Multiversum, Stringlandschaft und der Frage nach moeglichen tieferen Strukturen hinter unserer bekannten Wirklichkeit. Dabei geht es nicht nur darum, was das Universum ist, sondern darum, was eine physikalische Erklaerung ueberhaupt leisten kann. Denn jede Theorie kann eine Beobachtung erklaeren, indem sie auf eine tiefere Struktur verweist. Doch damit verschwindet die grundlegende Frage nicht. Wenn der Urknall ein Uebergang ist, stellt sich die Frage nach der Struktur dieses Uebergangs. Wenn Raumzeit emergent ist, stellt sich die Frage, woraus sie hervorgeht. Wenn Information fundamental ist, stellt sich die Frage, was fundamentale Information physikalisch bedeutet. Und wenn Naturgesetze die Entwicklung eines Systems beschreiben, bleibt die Frage offen, warum es ueberhaupt ein System und diese Gesetze gibt. Das Buch versteht diese Grenze nicht als Scheitern der Wissenschaft. Im Gegenteil: Sie markiert den Punkt, an dem eine Beschreibung von einer tieferen Erklaerungsfrage unterschieden werden muss. Von Einstein und Hubble ueber Quantenphysik und Relativitaetstheorie bis zu modernen kosmologischen Modellen entsteht so ein Panorama der Suche nach dem Ursprung. Dabei werden bekannte Theorien nicht gegeneinander ausgespielt, sondern in ihrer jeweiligen Reichweite betrachtet. Am Ende verschiebt sich die Ausgangsfrage. Wenn jede Erklaerung auf eine tiefere Ebene verweist, wo beginnt dann die Struktur selbst? Welche minimale Ordnung muss gegeben sein, damit ueberhaupt etwas unterschieden, beschrieben und als Wirklichkeit erkannt werden kann? Vielleicht beginnt genau dort die Erkenntnis...

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