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Die Geschichte von Bouvines - Die Herstellung verschiedener Erzählungen: Die Schlacht von Bouvines am 27. Juli 1214

Die Geschichte von Bouvines - Die Herstellung verschiedener Erzählungen: Die Schlacht von Bouvines am 27. Juli 1214

Paperback

Medieval & Renaissance History

ISBN10: 364090933X
ISBN13: 9783640909339
Publisher: Grin Verlag
Published: May 9 2011
Pages: 26
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,8, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Historisches Seminar), Veranstaltung: Proseminar Vom Ereignis zur Struktur. Die Schlacht von Bouvines am 27. Juli 1214., Sprache: Deutsch, Abstract: Unweit von Lille, bei der Ortschaft Bouvines, stie en am Sonntag, den 27. Juli 1214 das Heer des französischen Königs Philipps II. August und die verbündeten Heere des englischen Königs Johanns I. und des deutschen Königs Ottos IV. aufeinander. Die Schlacht, ihr Ausgang und ihre Folgen formten ein denkwürdiges Ereignis und lieferten Stoff um über Jahrhunderte Erzählungen entstehen zu lassen. Bouvines sollte im Gedächtnis weiterleben, nie sollte dieses Ereignis in Vergessenheit geraten. Duby schrieb dazu: Wenn die Erinnerung an Bouvines nicht ganz verlorengegangen ist, so nur, weil sie sorgfältig gepflegt wurde. Doch stellt sich die Frage wer die Erinnerung pflegte, warum dieses Ereignis als einzigartig betrachtet wurde und was immer wieder zum Vergessen und erneuten Auferleben des Sonntags von Bouvines in den Gedächtnissen der Menschen führte. Durch die Entstehung verschiedener Erzählungen verkörperte Bouvines bald einen Mythos und es gab vieles zu hinterfragen für Geschichtsschreiber und Forscher. Sowie Georges Duby erging es vielen Historikern, sie hatten mit Sinnverkehrungen und Anachronismen zu kämpfen, da gro e Teile der Spuren verfälscht oder ganz verlorengegangen waren. Hinzu kam, dass die Ursachen und Wirkungen der Schlacht unzählbar und in ihrer Wirkung kaum zu erfassen waren. Über Jahrhunderte hinweg wurde das Ereignis stets als heutiges Ereignis betrachtet und verformt. Als einer der wenigen versuchte Duby die Schlacht und die damit verbundene Erinnerung wie ein Anthropologe zu betrachten. Er war darum bemüht das Verständnis für das Mittelalter zu verbessern, das soziale Gefüge und die Mentalität des 11. und 12. Jahrhunderts offenzulegen. Grundlage der folgen

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