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Die Geschichte der Homosexualität. Menschenrechtliche und ethische Betrachtungsweisen

Die Geschichte der Homosexualität. Menschenrechtliche und ethische Betrachtungsweisen

Paperback

Religion General GLBTQIA Studies

ISBN10: 3668497753
ISBN13: 9783668497757
Publisher: Grin Verlag
Published: Aug 9 2017
Pages: 24
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Ethik, Note: 1,5, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Folgenden wird das Thema der Homosexualität im Vordergrund stehen. Inhalt dieser Hausarbeit sind unter Anderem die Geschichte, Verfolgung, religiöse Konnotation und ethischen Positionen. Die meisten Forschungen basierten auf der Voraussetzung, dass die Heterosexualität für den Menschen das Normale oder das Natürliche ist, und dass die in unserem Kulturraum heterosexuelle Lebensform die dem Menschen am besten entsprechende Lebensform sei. Heterosexualität war die Basisnorm aller Gesellschaften, die keiner wissenschaftlichen Rechtfertigung bedurfte. Die Homosexualität wurde auf Grund ihrer Andersartigkeit, als Krankheit oder Verbrechen eingestuft und deswegen zu ständigen Untersuchungen herangezogen. Während der Schwulen- und Lesbenbewegung in den 70er Jahren wurde die Forschung nach Ursachen der Homosexualität auch deswegen oft kritisch gesehen, weil die Erforschung der Ursache dazu dienen könne, die Homosexualität abzuschalten, d. h. es wurde befürchtet, dass man alle als schwul bzw. lesbisch vermuteten Föten abzutreiben oder ggf. gentechnische Korrekturen vornehmen wolle. Bis in die 1960er Jahre wurde sogar versucht, Lesben und Schwule mit Stromschlägen zu heilen. Es ist noch gar nicht lange her, da galt Homosexualität auch in Deutschland als behandelbares psychisches Leiden. Noch bis 1992 erfasste der Krankheiten-Katalog der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität unter dem Klassenkürzel 302.0 als eigene Krankheit. Bei der Behandlung der vermeintlich psychisch kranken Männer und Frauen kam bis in die 1960er Jahre auch Elektroschocktherapie zum Einsatz, erzählt Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold. Heterosexuelles Begehren sollte antrainiert werden. Mithilfe dieses Elektroschockapparates sollten homosexuelle Patienten bestimmte Reize mit negativen Assoziationen in Form von Schmerzen verbinden. Dafür wurden ihnen beispielsweise homoerotische Abbild

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