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Geistiges Eigentum von der frühen Neuzeit bis ins Zeitalter der digitalen Information: Eine medienhistorische Betrachtung eines Phänomens

Geistiges Eigentum von der frühen Neuzeit bis ins Zeitalter der digitalen Information: Eine medienhistorische Betrachtung eines Phänomens

Paperback

General SociologyPlaywriting

ISBN10: 3640575210
ISBN13: 9783640575213
Publisher: Grin Verlag
Published: Mar 27 2010
Pages: 108
Weight: 0.33
Height: 0.26 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 2, Universität Wien (Theater-, Film- und Medienwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem Status des Phänomens geistiges Eigentum in seinen positiven Ausformungen Urheberrecht beziehungsweise Copyright und seiner historischen Entwicklung bis ins angehende 21. Jahrhundert auseinander. Die Arbeit zeigt, wie das Konzept des geistigen Eigentums mit dem Aufstieg und Fall der Buchkultur in Verbindung steht und geht dabei besonders auf den Status des Autors als Schöpferindividuum ein, wie er in der Zeit um 1800 entstand und seit Ende des 19. Jahrhunderts begann, sich in philosophischen Diskursen wieder aufzulösen. Die historische Analyse zeigt, wie epistemologische Debatten Autor- und Künstlerkonzepte formten und sich daraus juristische Konzepte zur Regulierung geistiger Eigentumsrechte ergaben. Dabei wird hauptsächlich eine medienhistorische Perspektive angewandt, d.h. dass zunächst von den historischen Auswirkungen neuer Medientechnologien auf ihre Bedeutung für die beiden aneinander gekoppelten Konstrukte Autorschaft und geistige Eigentumsrechte geschlossen wird. So wird der historische Unterbau für eine Betrachtung des heutigen Status von geistigem Eigentum hergestellt, wobei die Auswirkungen digitaler Vernetzung auf Autorschaft und kulturelle Produktion ins Zentrum des Interesses rücken. Dabei wird u.a. differenziert, welche Arten kultureller Produktion auf Traditionen der Buchkultur gründen und welche den digitalen Medien entspringen. Dies eröffnet eine Perspektive, die den medialen Paradigmenwechsel, der im 15. Jahrhundert durch die Erfindung des Buchdrucks ausgelöst wurde, mit jenem vergleicht, der von der Entstehung der technischen Medien Ende des 19. Jahrhunderts vorbereitet und durch die globale digitale Vernetzung ins Rollen gebracht wurde. Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die heutigen geistigen Eigentumsrechte

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