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Friedrich II. und der Fürstenbund: Die Bestrebungen des großen Preußenkönigs zur Schaffung einer reichsständischen Allianz

Friedrich II. und der Fürstenbund: Die Bestrebungen des großen Preußenkönigs zur Schaffung einer reichsständischen Allianz

Paperback

General European HistoryGeneral World History

ISBN10: 3656339740
ISBN13: 9783656339748
Publisher: Grin Verlag
Published: Dec 23 2012
Pages: 32
Weight: 0.12
Height: 0.08 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,3, Universität Potsdam (Historisches Institut), Veranstaltung: Hauptseminar Friedrich der Gro e und die Reichspolitik, Sprache: Deutsch, Abstract: Das stetige expansive Streben nach Arrondierung der eigenen Territorien im Laufe der fortschreitenden Verstaatlichung einzelner Völker führte dazu, dass die werdenden Staaten sich hauptsächlich durch ihre jeweiligen Machtpotentiale unterschieden. Je nachdem wie gro die Machtfülle war, konnte eine Vormachtstellung eingenommen, andere Mächte unterworfen werden oder aber die eigene Existenz auf dem Spiel stehen, falls eine andere Macht über ein grö eres Potential verfügte. Wurden durch die expansiven Absichten besonders potenter Mächte häufig kleinere Gemeinwesen bedroht, so ist eine erfolgreiche Abwehrstrategie dieser schwächeren Mächte zu erkennen. Sie leisteten gegen die Hegemonialbestrebungen erfolgreich Widerstand, indem sie sich mit anderen Mächten zusammentaten und so Allianzen bildeten. Dadurch stellten sie ein Gleichgewicht der Machtpotentiale her, wodurch die Expansionsbestrebungen von einzelnen blockiert und relativ schwache, kleinere Systeme erhalten wurden. Wird unter diesem Aspekt der deutsche Fürstenbund von 1785 näher betrachtet, so verwundert doch die Konstellation der Bündnispartner: Preu en, eine vermeintliche Gro macht, bildete hierbei zusammen mit den Reichsfürsten eine Allianz zur Erhaltung der Reichsverfassung, also zum Schutze der ständischen Souveränität. Ein solcher Bund widerspricht jedoch vollkommen dem üblichen Verhalten einer europäischen Gro macht, die doch aufgrund ihrer Machtfülle eher bestrebt gewesen sein sollte, sich die kleinen Systeme einzuverleiben. Hier liegt die Besonderheit des von Friedrich dem Gro en geschmiedeten Bundes: Der Bund war darauf ausgelegt einen solchen Übergriff auf die kleineren Systeme im Reich vorzubeugen. Doch warum wollte der König so etwas verhi

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