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Fremdwahrnehmung in Judith Hermanns "Nichts als Gespenster"

Fremdwahrnehmung in Judith Hermanns "Nichts als Gespenster"

Paperback

GermanLiterary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3638871746
ISBN13: 9783638871747
Publisher: Grin Verlag
Published: Dec 10 2007
Pages: 64
Weight: 0.21
Height: 0.15 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universität Trier, Veranstaltung: Interkulturelle Begegnungen in der Literatur, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Auseinandersetzung mit dem Fremden ist eines der ältesten und beliebtesten Motive in der Literatur. Bereits im Mittelalter finden sich zahlreiche Belege für eine Beschäftigung mit dem Fremden; als fremd gilt dabei alles, was au ereuropäischen und nichtchristlichen Charakter besitzt. Beispiele finden sich vor allem in der höfischen Kreuzzugsliteratur wie etwa die ausführlichen Beschreibungen der Ungläubigen in Wolframs von Eschenbach Willehalm. Heute findet die literarische Begegnung mit dem Fremden vor allem in der Reiseliteratur statt. Ein Beispiel hierfür liefert der Erzählband Nichts als Gespenster der Journalistin Judith Hermann, dem auch die gleichnamige Erzählung entnommen ist, die Gegenstand dieser Untersuchung ist. Hermanns Schilderung beschreibt eine interkulturelle Begegnung zwischen Deutschen und Amerikanern. In der Arbeit wird analysiert, wie das Fremde in der Erzählung dargestellt wird. Wesentliche Aspekte sind dabei die Fragen, wie die Begegnung verläuft, wie das Fremde auf beiden Seiten durch die Figuren wahrgenommen wird, welche Bilder verwendet werden und welche Entwicklungen und Prozesse die Figuren durchlaufen.

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