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Fremdheitserfahrungen der Figur Medea in Christa Wolfs Roman "Medea. Stimmen"

Fremdheitserfahrungen der Figur Medea in Christa Wolfs Roman "Medea. Stimmen"

Paperback

Letters & EssaysGeneral Reference

ISBN10: 3346816141
ISBN13: 9783346816146
Publisher: Grin Verlag
Published: Feb 12 2023
Pages: 28
Weight: 0.11
Height: 0.07 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur mit historischem Schwerpunkt), Veranstaltung: Hauptseminar: Flucht, Migration und Integration in der Literatur, Sprache: Deutsch, Abstract: Christa Wolf setzt sich in ihrem Werk Medea.Stimmen mit einem Urtext der abendländischen Zivilisation auseinander, und zwar mit dem Medea-Mythos. Seit Euripides Medea ist in den Köpfen der Menschen das Bild einer grausamen Frau verankert, die ihren Bruder, eine vermeintliche Freundin und schlie lich ihre eigenen Kinder ermordet. Christa Wolf hegte berechtigte Zweifel an dieser von Männerperspektiven geprägten Version und schrieb kurzerhand ihre eigene Medea-Figur, mit der sich diese Arbeit näher beschäftigen soll. Schwerpunkt dabei werden die Fremdheitserfahrungen der wolfschen Medea darstellen. Ziel der Arbeit ist es, die Fremdheitserfahrungen der Medea in Korinth sowohl nach au en als auch nach innen gerichtet, nachvollziehen zu können, denn diese zeichnen sie ma geblich als Person und Figur aus. Abschlie end soll die Frage beantwortet werden, inwiefern die gemachten Erfahrungen die Identität und die Positionierung in der Gesellschaft der Figur Medea beeinflusst haben. Da dies auf einer theoretischen Grundlage geschehen soll, wird zunächst der Fremdheitsbegriff behandelt und verschiedene für das Ziel dieser Arbeit relevante Perspektiven diesbezüglich beleuchtet, nämlich die soziologische, die kulturanthropologische und die psychologische. Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit den Fremdheitserfahrungen Medeas.

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