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Frauen im Journalismus: Aktuelle Daten zur Berufssituation von Journalistinnen in der Bundesrepublik Deutschland

Frauen im Journalismus: Aktuelle Daten zur Berufssituation von Journalistinnen in der Bundesrepublik Deutschland

Paperback

Business GeneralWriting Instruction

ISBN10: 3638929299
ISBN13: 9783638929295
Publisher: Grin Verlag
Published: Apr 8 2008
Pages: 28
Weight: 0.11
Height: 0.07 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,3, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: Journalismus als Beruf, Sprache: Deutsch, Abstract: Der reine Nachrichtendienst liegt der deutschen Frau wenig, da ihr gefühlsbetonter Charakter kaum Geschmack an der unpersönlichen, sachlichen Wiedergabe von Tatsachen und Beobachtungen findet. Auch die ungleichmä ige, manchmal bis tief in die Nacht dauernde, sich zeitweise anhäufende Arbeit, die häufig Unruhe und Aufregung mögen Hindernisse für die Frauenarbeit im Journalismus sein. All diesen Anforderungen der rückhaltlosen Hingabe an den Beruf hält die weibliche Natur nur schwer stand. Otto Groth, Medienkundler, 1930 Eine Nachricht verlangt vom Sprecher sachlich unterkühlte Distanz, Frauen aber sind emotionale Wesen. Karl Heinz Köpcke, Nachrichtensprecher, 1975 Es liegen knapp 50 Jahre zwischen diesen beiden Zitaten zur Beschäftigung von Frauen im Journalismus. Mag uns die Äu erung Otto Groths der damaligen Zeit noch angemessen erscheinen, so ist es doch verwunderlich, dass ein halbes Jahrhundert später noch ähnlich kritische Einstellungen der männlichen Medienvertreter im Bezug auf ihre weiblichen Kolleginnen zu finden sind. Ob Frauen aber dennoch gute Journalistinnen sein können oder nicht, wurde vor allem praktisch entschieden: 1971 durfte Wibke Bruhns als erste Frau in der Bundesrepublik die Nachrichten sprechen. [...] Fast ein Drittel aller Fernsehnachrichten wird heute von Frauen moderiert. Das entspricht ihrem Anteil am journalistischen Beruf insgesamt. Angesichts dieser Tatsache und der mittlerweile umfassenden und fundierten Datenlage zur Situation der Journalistinnen dürften die oben zitierten Meinungen wohl endgültig als überholt angesehen werden. Die Entwicklung hat gezeigt, dass es den Frauen durchaus möglich war und ist, in der hochgradig männlich typisierten Profession Journalismus Fu zu fassen. Auch wenn man von ein

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