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Francisco de Goya: Die Giganten

Francisco de Goya: Die Giganten

Paperback

Crafts GeneralGeneral Art

ISBN10: 3640864247
ISBN13: 9783640864249
Publisher: Grin Verlag
Published: Mar 19 2011
Pages: 72
Weight: 0.23
Height: 0.17 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kunst - Malerei, Note: 1,7, Universität Münster (Institur für Kunstgeschichte), Veranstaltung: Goya am Hof der Spanischen Könige, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema der vorliegenden Arbeit sind die beiden Giganten von Francisco de Goya, die in die Zeitspanne zwischen 1808 und 1818 datiert werden und folglich in enger Verwandschaft zu den Graphikzyklen und zu den schwarzen Bildern stehen.1 Während der Gigant des Gemäldes aus einer Quelle als el gigante hervorgeht2, fehlt dem graphischen Blatt ein klarer Titel, und somit wird auch dieser üblicherweise als el gigante bezeichnet. Um Verwechslungen zu vermeiden, werden in der vorliegenden Arbeit die beiden Giganten mit der kämpfende Gigant und der sitzende Gigant bezeichnet. Obwohl im Prado das Gemälde als el coloso3 betitelt wird, wird der Ausdruck Gigant dem des Kolosses vorgezogen, da erstere Formulierung dem spanischen gigante am nächsten kommt und als el gigante aus einer Bestandsaufnahme hervorging und nicht als el coloso . Klarheit über die Intention Goyas mehrdeutig geprägte Giganten zu geben, ist ein schweres Unterfangen, das viele Irrwege birgt. Für die Interpretation der beiden Giganten ist es der Forschung bis heute nicht gelungen, übereinstimmende und zufriedenstellende Deutungsansätze zu finden. Es werden sich widersetzende Deutungen angestellt, die sich im historisch-politischen und sozialen Hintergrund ansiedeln, oder den biographischen persönlichen Hintergrund Goyas zu durchleuchten versuchen. Psychologisierende Ansätze werden der Vollständigkeit halber angeführt, jedoch sei bemerkt, dass diese kritisch betrachtet werden müssen und nicht ausschlie lich für eine Interpretation angewendet werden sollten. Holländers Aufsatz zu den Giganten ist der einzige, der sich ausführlicher mit ihnen auseinandersetzt - zumindest von der Literatur ausgehend, die in der Arbeit angeführt wird. Er verfasste diesen anlässlich der Ringvorlesung Meisterwerke der Literatur4 ode

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