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Fragile Staatlichkeit - Ein Nährboden der Neuen Kriege: Stabilisierungsprozesse zwischen externem "Statebuilding" und lokalen "Machthaber"-Bestrebunge

Fragile Staatlichkeit - Ein Nährboden der Neuen Kriege: Stabilisierungsprozesse zwischen externem "Statebuilding" und lokalen "Machthaber"-Bestrebunge

Paperback

General Political Science

ISBN10: 3640472527
ISBN13: 9783640472529
Publisher: Grin Verlag
Published: Nov 17 2009
Pages: 32
Weight: 0.12
Height: 0.08 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Allgemeines und Vergleiche, Note: 1,3, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die politikwissenschaftliche Auseinandersetzung mit fragilen Staaten bzw. failed states ist zwar bereits seit den 1990er Jahren in der wissenschaftlichen Debatte präsent, aber vor allem mit den Anschlägen vom 11. September 2001 auf die USA wurde das Phänomen fragiler Staatlichkeit zu einem zentralen Thema in den Internationalen Beziehungen und geriet somit auch ins Blickfeld der breiten Öffentlichkeit. Seit jeher werden jene Staaten nicht mehr nur als Problem der Entwicklungspolitik und humanitären Hilfe, mit lokal bzw. regional begrenzten Folgen angesehen, sondern gelten als eine der grö ten Gefahren für die internationale Sicherheit. Die hauptsächlich angeführten Gründe, warum von failed states eine globale Gefahr ausgeht, äu ern sich durch die Tatsache, dass instabile Situationen in Staaten wirtschaftliche, soziale und politische Entwicklungen längerfristig zum Scheitern bringen, gro e humanitäre Katastrophen nach sich ziehen und ganze Regionen destabilisieren. Der Domino Effekt der innerstaatlichen Gewaltkonflikten bezeichnet so auch ein Sicherheitsrisiko für angrenzende Staaten. Zum anderen wird ebenfalls immer wieder angeführt, dass fragile Staaten dem organisierten Verbrechen (z.B. Drogen, Waffenhandel usw.) dienen und sogar zu Quellen eines transnationalen Terrorismus werden. Kurzum: Staatszerfall und die Fragmentierung von Gesellschaften können Gewaltkonflikte entweder auslösen oder unlösbar werden lassen und wirken demnach als katalytischer Faktor für die neuen Kriege, welche das zentrale Thema des Hauptseminars, um die vorliegende Hausarbeit darstellen.

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