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Flüchtlinge und Vertriebene in der SBZ/DDR 1945 bis 1950

Flüchtlinge und Vertriebene in der SBZ/DDR 1945 bis 1950

Paperback

General European HistoryGeneral World History

ISBN10: 3638649199
ISBN13: 9783638649193
Publisher: Grin Verlag
Published: Jul 19 2007
Pages: 68
Weight: 0.22
Height: 0.16 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 2, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Geschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Kaum ein Problembereich ist so eng mit der ostdeutschen Nachkriegsgeschichte nach 1945 verknüpft wie die Bodenreform. Sie bildete den ersten Eingriff der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) und der KPD in die bestehende Besitzstruktur der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ). Die SMAD schrieb der Bodenreform eine wichtige Aufgabe zu. Die Verfügung über die Ressource Boden hatte in der Zeit nach dem Krieg nicht nur eine zentrale Bedeutung für die Sicherung der Ernährung, sondern für die KPD, später dann die SED, auch ein legitimes Mittel zur Herrschaftssicherung. Die Enteignung von Gutsbesitzern beseitigte die traditionelle Vorherrschaft der Gro grundbesitzer auf dem Gebiet der Sowjetischen Besatzungszone. Aus der Bodenreform ging eine neue soziale Gruppierung, die Neubauern, hervor, die ökonomisch gefestigt und in die ländliche Gesellschaft integriert werden musste. Eine Gruppe der Neubauern stellten die Vertriebenen dar, die im folgenden als Zielgruppe der Bodenreform näher untersucht werden sollen. In der Arbeit Die Bodenreform und die Vertriebenen in der SBZ/DDR soll ermittelt werden, in welchem Ausma e die Vertriebenen in der SBZ in den Jahren 1945 bis 1950 bei der Landverteilung benachteiligt wurden, wie die Interessen der Vertriebenen Berücksichtigung fanden und wie sich die wirtschaftliche Situation der Vertriebenen-Neubauern darstellte. Ausgangspunkt der Betrachtung ist die Rolle der Bodenreform als Integrationsmoment. Die Literaturlage zu diesem Thema ist breit gefächert. Zu diesem Zweck werden hauptsächlich Darstellungen von Arnd Bauerkämper, Wolfgang Meinicke und Manfred Wille herangezogen, weil sie sich ma geblich an der wissenschaftlichen Diskussion zu diesem Thema beteiligen. Ergänzend dazu werden Darstellungen über di

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