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Farbtheorie: Pierre-Auguste Renoir und die Sprache der Farben

Farbtheorie: Pierre-Auguste Renoir und die Sprache der Farben

Paperback

General Art

ISBN10: 3656343543
ISBN13: 9783656343547
Publisher: Grin Verlag
Published: Jan 3 2013
Pages: 20
Weight: 0.09
Height: 0.05 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie, Note: 1.7, Universität Osnabrück (Kunst/Kunstpädagogik), Veranstaltung: Farbe und Bildsinn in der Malerei des 20. Jahrhunderts, Sprache: Deutsch, Abstract: Ob Isaac Newton, Johann Wolfgang von Goethe oder Eugène Chevreul, jeder hatte seine eigene Auffassung, wie die Primärfarben anzuordnen seien und wie die besten Farbwirkungen auf der Leinwand erzielt werden könnten. Newton prägte das Farbverständnis vor allem durch die Betrachtung des Lichts durch ein Prisma. Die regenbogenartige Aufgliederung und der Glaube an die additive Farbmischung, dass Licht also durch die Zusammensetzung der drei Primärfarben entsteht, waren essentiell für die Kunst. (Gage, 1999 134-138) Goethe versuchte später diese Ansicht zu widerlegen und behauptete, dass Farben aus einer Wechselwirkung von Hell und Dunkel entstehen und nutzte seine Erkenntnisse au erdem, um darzulegen, dass Farben subjektiv empfunden werden und eine psychologische Wirkung hervorruft. Das Nachfarbensehen, das er in den Grundzügen entdeckte, wurde später zur Theorie des Komplementärkonstrasts weiterentwickelt. (Gage, 1999 169) Das au erdem von Goethe und Philipp Otto Runge erkannte Phänomen des Simultankonstrasts, wurde später von Eugène Chevreul weiterentwickelt und hatte ma geblichen Einfluss auf die Kunst der Moderne. (Gage, 1999 196-200) Weitere Farbtheorien bestimmten die Geschichte und hatten Einfluss auf die Malerei, doch wie wirken die Farben bei verschiedenen Werken Renoirs? John Gage bezeichnet ihn vor allem aufgrund seiner Lasiertechnik als grö ten Traditionalisten unter den Impressionisten (Gage, 2001 223). Unbestreitbar ist, dass er durch die impressionistische Ateliergruppe seiner Jugend geprägt wurde und immer wieder Inspiration bei diesen suchte. Innerhalb kürzester Zeit wurden im 19. Jahrhundert verschiedenste Ansätze in wissenschaftlichen Abhandlungen über die Farbe in der Kunst veröffentlicht. In dieser Zeit des Umbruchs

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