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Falschnamenmuenzer: Zur Figuration Von Autorschaft Und Textualitaet Im Bildfeld Der Oekonomie Bei Jean Paul

Falschnamenmuenzer: Zur Figuration Von Autorschaft Und Textualitaet Im Bildfeld Der Oekonomie Bei Jean Paul

Paperback

Series: Muenchener Studien Zur Literarischen Kultur In Deutschland, Book 26

Literary Criticism

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ISBN10: 3631311796
ISBN13: 9783631311790
Publisher: Peter Lang
Published: Jan 1 1997
Pages: 133
Language: German
Der moderne Autorschafts- und Werkbegriff, der um 1800 entsteht, definiert den Dichter über die Eigentümlichkeit seiner Phantasie. Wie sich dagegen eine Schreibweise legitimieren kann, die den eigenen Text bewu t aus dem intertextuellen Zitat speist, stellt für die zeitgenössische Ästhetik ein Problem dar. Jean Paul hat in seinen theoretischen Texten und in den Schriftstellerromanen Siebenkäs und Leben Fibels die Frage nach dem eigenen Wort buchstäblich genommen. Ausgehend vom Wort als Münze inszenieren die Romane Schreiben und Lektüre als Tauschhandel von Zeichen und Texten. Literatur kann aus dem Tausch, der Aneignung von Zeichen entstehen, aber auch aus der poetischen Falschmünzerei. Sie hat teil an der gesellschaftlichen Zirkulation der Zeichen und sie ist das Falschgeld dieser diskursiven Ökonomie.

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