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Die Evolution der Inklusion: Zur Verschiebung von Inklusionsmechanismen

Die Evolution der Inklusion: Zur Verschiebung von Inklusionsmechanismen

Paperback

General Sociology

ISBN10: 3640179196
ISBN13: 9783640179190
Publisher: Grin Verlag
Published: Oct 2 2008
Pages: 64
Weight: 0.21
Height: 0.15 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1, Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Idee zur theoretischen Konzeptionierung dieser Arbeit ist entstanden im Rahmen der Beobachtung wachsender Konkurrenz zwischen Universitäten. Es herrscht nicht mehr das wissenschaftliche Miteinander, das kann man bestenfalls noch auf der Ebene der Forschung behaupten, vielmehr wachsen die Universitäten zu Bildungsdienstleistern heran, die sich um die Studierenden bemühen, wie einst nur Unternehmen um ihre Kunden. Auch die Universität Bielefeld ist davon betroffen. Im Rahmen von Bologna und der Umstrukturierung der Hochschullandschaft nimmt die Universität an verschiedensten Ausschreibungen statt, die ihre Exzellenz auf bestimmten Gebieten bestätigen sollen. Die erst vor kurzem entstandene Stelle des Hochschulmarketings soll das Bild der Universität nach au en hin stärken und verbessern und der Bewerbung auf die bundesweit ausgeschriebenen Eliteuniversitäten begegnet die Universität mit der Bildung von Exzellenzclustern. Und das alles nur, um mehr Studierende, bessere Studierende an die Universität zu binden. Was passiert hier? Ist die Universität tatsächlich plötzlich ein Unternehmen Bildung? Ist das die funktionale Differenzierung des Bildungssystems? Nach den gültigen Definitionen in der Systemtheorie werden psychische Systeme in die einzelnen Funktionssysteme inkludiert. Wie wir im Verlauf dieser Arbeit zeigen wollen, findet Inklusion jedoch im Rahmen der funktionalen Differenzierung von Gesellschaft immer häufiger bereits auf der Ebene der Organisationen statt. Führt also funktionale Differenzierung zwangsläufig die Verschiebung des Inklusionskontextes herbei, oder handelt es sich vielmehr um Partizipation der einzelnen Individuen auf der Ebene der Organisationen, findet doch eine Inklusion in das Funktionssystem statt, die hier nur einen Umweg nimmt? Um diese Fragestellung adä

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