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Die Ernährungssituation an der Heimatfront im Ersten Weltkrieg

Die Ernährungssituation an der Heimatfront im Ersten Weltkrieg

Paperback

World War I

ISBN10: 3668496501
ISBN13: 9783668496507
Publisher: Grin Verlag
Published: Aug 2 2017
Pages: 24
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Zeitalter Weltkriege, Note: 1,0, Technische Universität Dresden, Sprache: Deutsch, Abstract: Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit der Ernährungssituation an der Heimatfront zur Zeit des ersten Weltkriegs. Das Thema wird im Hinblick auf Politik, den sog. Massenspeisungen und den Lebensmittelunruhen untersucht, wobei sich ein Kapitel auch mit den zurückgebliebenen Hausfrauen beschäftigen wird. Für Ernährungsfragen war ab Kriegsausbruch das Reichsministerium zuständig. Im Mai 1916 wurde dann das Kriegsernährungsamt geschaffen, das für die Versorgung der Bevölkerung mit bestimmten Lebensmitteln und für die Vermeidung von Notständen in diesem Bereich zuständig war. In den ersten Kriegsmonaten kam es zunächst zu einer Festsetzung von Höchstpreisen, um dem Wucher innerhalb der Lebensmittelwirtschaft Einhalt zu gebieten. Im Laufe des Weltkrieges und im Laufe der Wirtschafts- und Hungerblockaden kam es zu weiteren von der Politik getroffenen Ma nahmen, die die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung in Anbetracht der getroffenen Landwirtschaft und der knapper werdenden Lebensmittel sichern sollten. Diese Ma nahmen bestanden zuerst in Rationierungen, die die Verteilung von Lebensmittelkarten erforderlich machten. Zu der einfachen Markenausgabe gesellte sich bald auch die Lebensmittelkarte für Waren, die auf Grund unregelmä iger Lieferungen o.ä. periodisch in ihrer Zuteilung schwankten. Bei beiden, bei regelmä ig und bei unregelmä ig gelieferten Lebensmitteln kam es zum Schlangestehen. Schlange stand man für: Fleisch, Wurst, Speck, Linsen, Schmalz, Schweinefleisch, Butter, Margarine, Weizenmehl, Kaffee, Zucker, Kartoffeln, Milch, Eier, Brot u.a. Die Rationierung pro Mensch war unterschiedlich und wurde berechnet nach Alter und Arbeitsleistung. In der Stufeneinteilung des Versorgungssystems ganz oben standen Heer und Marine, dann Schwerst- und Schwerarbeiter der Rüstungsindustrie, Schwers

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