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Der Erfolg militärisch schwacher Akteure in asymmetrischen Konflikten am Beispiel des Aufstandes im Irak

Der Erfolg militärisch schwacher Akteure in asymmetrischen Konflikten am Beispiel des Aufstandes im Irak

Paperback

General Political ScienceGeneral Sociology

ISBN10: 3640476980
ISBN13: 9783640476985
Publisher: Grin Verlag
Published: Nov 23 2009
Pages: 26
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 2,0, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Asymmetrie - Eine neue sicherheitspolitische Konstellation, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 1. Mai 2003 verkündete der damalige US-Präsident George W.Bush das offizielle Ende der Kampfhandlungen im Irak. Zuvor waren die Streitkräfte der USA und ihrer Verbündeten in nur zwei Monaten bis Bagdad vorgedrungen und hatten dabei die irakischen Streitkräfte ohne nennenswerte Gegenwehr vernichtend geschlagen und den ehemaligen Machthaber Saddam Hussein gestürzt. Doch bereits kurze Zeit später begann ein bewaffneter Aufstand, der seit nunmehr 6 Jahren andauert. Der Konflikt hat allein zwischen dem Beginn des Aufstandes im Sommer 2003 und Juni 2006 etwa 2.000 Opfer unter den amerikanischen Soldaten gefordert, rund 16-mal so viele wie der eigentliche Krieg. Trotz intensiver Bemühungen ist es den militärisch deutlich überlegenen US-Streitkräften bis zum heutigen Tag nicht gelungen, ihren vermeintlich schwachen und leicht zu besiegenden Gegner zu bezwingen. An dieser Stelle kommt die Frage auf, wie sich der Erfolg der irakischen Aufstandsbewegung in ihrem Kampf gegen die US-Truppen erklären lassen könnte. Der Konflikt im Irak ist nicht der erste Fall, in dem eine militärische Supermacht wie die Vereinigten Staaten in einem so genannten asymmetrischen Konflikt massive Probleme hat, einen vermeintlich schwachen und leicht zu besiegenden Gegner zu bezwingen. So hat es beispielsweise in Vietnam (1946-1975), in Algerien (1954-1962) oder in Afghanistan (1979-1989) jeweils ein militärisch schwacher Akteur geschafft, sich gegen seinen überlegenen Gegner durchzusetzen und den Konflikt für sich zu entscheiden. Verschiedene Autoren haben sich vor diesem Hintergrund bereits mit dem Erfolg schwacher Akteure in asymmetrischen Konflikten beschäftigt und dabei mehrere Faktoren

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