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Entwicklung Einer Systematik Zur Verlagerungsplanung

Entwicklung Einer Systematik Zur Verlagerungsplanung

Paperback

ManagementGeneral MathematicsProbability & Statistics

ISBN10: 3531026143
ISBN13: 9783531026145
Publisher: Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
Published: Jan 1 1977
Pages: 193
Weight: 0.72
Height: 0.42 Width: 6.69 Depth: 9.61
Language: German
Die Sicherung und langfristige Steigerung der Konkurrenz- und wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen wird durch die an- gespannte Wirtschaftslage immer schwieriger. In diesem Zu- sammenhang werden von den Unternehmen neben umfangreichen Rationalisierungsma nahmen in Entwicklung, Produktion und Vertrieb in letzter Zeit zunehmend Produktionsverlagerungen an in- und ausländische standorte mit günstigeren Wettbe- werbsbedingungen durchgeführt [1,2]. In der Bundesrepublik sind fÜr diese Entwicklung eine Viel- zahl überwiegend geographischer und wirtschaftspolitischer Gründe ma gebend. Dies geht aus einer vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung herausgegebenen studie über Inlandsverlagerungen hervor, die von 1116 Industrieunterneh- men der Bundesrepublik in den Jahren 1968 und 1969 durchge- führt wurden [2]. Die in Bild 1 dargestellten Ergebnisse dieser Untersuchung mit insgesamt 1.606 Nennungen lassen erkennen, da das Hauptmotiv für Verlagerungen in dem vorherrschenden Raum- und Geländemangel (ca. 46 %) der Industrieunternehmen zu sehen ist. So fehlt z.B. zahlreichen unternehmen, die ent- sprechend der Wirtschaftsentwicklung der Nachkriegsjahre organisch gewachsen sind, heute vielfach die erforderliche Ausdehnungsmöglichkeit auf ihrem bisherigen Gelände. Sie sind gezwungen, unter räumlich beengten Bedingungen zu produzieren, wodurch notwendige Rationalisierungs- und Erweiterungsinvestitionen erheblich erschwert werden. Weiterhin ist mit annähernd 42 % der Nennungen der Arbeits- kräftemangel am bisherigen standort ein entscheidender Grund für einen Standortwechsel. Der hohe Anteil von Ansiedlungen au erhalb von Verdichtungsräumen lä t dabei besonders den Arbeitskräftemangel in städtischen Ballungsgebieten erken- nen. Demgegenüber spielen die übrig genannten Gründe, wie - 2 - Absatz- und TransportprObleme, öffentliche Förderungsma - nahmen, private Gründe und Rohstoffmangel mit insgesamt ca. 13 % für Inlandsverlagerungen nur eine untergeordnete Rolle.

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