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Das Elterngeld - Eine ökonomische und juristische Analyse

Das Elterngeld - Eine ökonomische und juristische Analyse

Paperback

General Law

ISBN10: 3640393813
ISBN13: 9783640393817
Publisher: Grin Verlag
Published: Aug 11 2009
Pages: 180
Weight: 0.53
Height: 0.41 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Jura - Öffentliches Recht / Staatsrecht / Grundrechte, Note: 1,3, Universität Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach Auffassung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist das Elterngeld ist zentrales Element einer Neuausrichtung der familienpolitischen Leistungen(BMFSFJ, März 2008 S. 5). Im Rahmen der Magisterarbeit wurde diskutiert, in wie weit verfassungsrechtliche Bedenken gegenüber diesem Gesetz bestehen und welche ökonomischen Auswirkungen mit der Veränderung der Leistung verbunden sind. Es konnte festgestellt werden, dass gravierende verfassungsrechtliche Bedenken bezüglich der Gesetzgebungskompetenz des Bundes bestehen, da durch das Gesetz zum Elterngeld die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse nicht gefördert, sondern behindert wird. Weitere Probleme ergeben sich aus der Ungleichbehandlung, die sich aus der Ausgestaltung des Elterngeldes als Lohnersatzleistung ergeben. Hier wäre die Ausgestaltung einer beitragsfinanzierten Sozialversicherung sinnvoller gewesen. Weitere Bedenken bestehen bezüglich Art. 6 I GG, da der Gesetzgeber mit der Umgestaltung der Leistung konkrete Verhaltensänderungen bei den Adressaten bewirken will. Die aus der Befragung von 115 Teilnehmern resultierenden Ergebnisse zeigten, dass junge Akademiker sehr wohl einen Einfluss der Politik in ihre Entscheidung für Kinder erkennen, jedoch sich nicht dazu zwingen lassen, Kinder zu haben, sondern sich von der Politik vor allem mehr Angebote zur Kinderbetreuung wünschen. Des Weiteren wurde mehr Engagement von Seiten der Unternehmen gefordert. Im empirischen Teil der Arbeit zeigte sich, dass die jungen Akademiker ganz ähnlich reagierten, wie der Durchschnitt der restlichen Bevölkerung. An die Ergebnisse der eigenen Umfrage anknüpfend zeigte der letzte Teil der Arbeit Grundlagen der Theorie zu Fertilitätsentscheidungen auf, welche durch die klassischen Arbeiten von Malthus, Brentano, Leibenstein, Becker, sowie

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