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Eine der ruhigsten und dem Gesetze folgsamsten Städte[.] des Königreichs? Sicherheitsinstitutionen in Fürth im 19. Jahrhundert: Exzesse, Tumulte, Kraw

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Paperback

General European HistoryGeneral World History

ISBN10: 3656202443
ISBN13: 9783656202448
Publisher: Grin Verlag
Published: Jun 12 2012
Pages: 114
Weight: 0.35
Height: 0.27 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Examensarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,0, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Geschichte / Lehrstuhl für Landesgeschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff Sicherheit und sein Antagonismus Unsicherheit haben nicht erst nach den Anschlägen des 11. September 2001 eine besondere Beachtung in den gesellschaftlichen Resonanzkörpern Presse, Medien und Politik gefunden, sondern waren schon vorher dazu geeignet, Ängste zu wecken, Befürchtungen hervorzurufen und Besorgnis zu evozieren. Dass sich mit dem Schlagwort Unsicherheit besonders nachhaltig politische Stimmungen erzeugen lassen und parteipolitisch ausgenützt werden, ist nicht nur der Wahlkampfpropaganda geschuldet, sondern gründet vielmehr auf einer Grundtendenz der modernen Gesellschaft. Das Gefühl in einer unsicheren Gesellschaft zu leben hat in den letzten 30 - 40 Jahren stark zugenommen, wie man aus Meinungsumfragen des Allensbach-Instituts von 1991 schlie en kann.1 Auch im ausgehenden 19. Jahrhundert wird immer wieder über die Zunahme von Unsicherheit geklagt; nur die auslösenden Momente für dieses Gefühl sind z. T. verschieden. Heute wecken die drohende Arbeitslosigkeit, der übermä ige Zuzug von Ausländern und die steigende Kriminalität Unsicherheit, im 19. Jahrhundert waren es die Landflucht in die Städte, die Sittenlosigkeit in den expandierenden urbanen Zentren und der Gegensatz zwischen besitzender und arbeitender Klasse. Obwohl objektiv betrachtet immer mehr Risiken und Bedrohungsfaktoren im Lauf der Jahrzehnte und Jahrhunderte beherrschbar gemacht wurden, beispielsweise durch die Schaffung von Versicherungen (z. B. gegen Arbeitslosigkeit, gegen Brände schon im 18. Jh.) und die Gründung von Polizeien und Gendarmerien (z. B. zur Kriminalitätsbekämpfung), nimmt das Bedürfnis nach Sicherheit nicht ab, sondern eher zu. [...] 1 Vgl. Ekkehard Lippert et al. (Hrsg.): Sicherheit in der unsich

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