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Drei Mordgeschichten: Intertextuelle Referenzen in Ingeborg Bachmanns Malina

Drei Mordgeschichten: Intertextuelle Referenzen in Ingeborg Bachmanns Malina

Paperback

Series: Europaeische Hochschulschriften / European University Studie, Book 1668

Literary Criticism

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ISBN10: 3631317123
ISBN13: 9783631317129
Publisher: Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der W
Published: Mar 1 1998
Pages: 237
Language: German
Mit dem autobiographischen Hintergrund von Ingeborg Bachmanns Roman Malina deckt diese Arbeit anhand einer Interpretation intertextueller Spuren auch die Auseinandersetzung auf, die die Autorin im Roman mit Werk und Person von Max Frisch führt. In diesem Zusammenhang stellt sich die Biographie Bachmanns als Analogie zu den Lebensgeschichten der Schauspielerin Eleonora Duse und der Bildhauerin Camille Claudel dar, die wie Bachmann zum Material der Kunst ihrer Männer (Frisch bzw. D'Annunzio und Rodin) wurden und an dieser Funktionalisierung psychisch zerbrachen. Der künstlerische Mi brauch der drei Frauen wird im Malina-Roman als hysterisierender Faktor einer typisch weiblichen Krankengeschichte verbucht und mit einem sexuellen Mi brauch - wie er im Fall des Inzests vorliegt - verglichen. Ausgehend von diesem Vergleich findet im Roman schlie lich im Medium der Intertextualität eine kritische Re-Lektüre der Freudschen Psychoanalyse hysterischer Weiblichkeit statt, die in ihren Ergebnissen mit aktuellen Thesen der feministischen Psychoanalyse übereinstimmt.

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