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Direkte Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland: Volksentscheide als Mittel gegen die Politikverdrossenheit?

Direkte Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland: Volksentscheide als Mittel gegen die Politikverdrossenheit?

Paperback

General Political Science

ISBN10: 3640385012
ISBN13: 9783640385010
Publisher: Grin Verlag
Published: Jul 28 2009
Pages: 52
Weight: 0.18
Height: 0.12 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Politisches System Deutschlands, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut), Veranstaltung: Deutscher Bundestag - Ideal und politische Praxis, Sprache: Deutsch, Abstract: Welche Lehren können aus der Einführung direktdemokratischer Verfahren auf Landes- und Kommunalebene in der Bundesrepublik Deutschland gezogen werden, und wie gestaltet sich deren Einfluss auf die Politikverdrossenheit? Das Verhältnis ist, wie so oft in der Wissenschaft, ambivalent. Ein Wundermittel ist die direkte Demokratie in ihrer gegenwärtigen Gestalt nicht, obgleich sie richtige Ansätze zeigt, die das Verhältnis zwischen Bürgern und Politik verbessern können. Als besonders wirksam gegen die Politikverdrossenheit erweist sich das Aktivierungspotential der direkten Demokratie, welches den Bürgern Anreize verschafft, sich zu informieren, Erfahrungen und Meinungen in Diskussionen und Debatten mit ähnlich oder anders Gesinnten auszutauschen, und sich mit politischen Problemen generell auseinanderzusetzen. Dies ist ein klarer Indikator für die Wirksamkeit der direkten Demokratie gegen die Ursachen der Politikverdrossenheit. Die Beteiligung der Bürger hat also einen positiven Effekt auf ihre politische Aktivität und die Akzeptanz des Systems. Doch die bestehenden Regelungen zu Volksentscheiden sind noch verbesserungsbedürftig. So kann der Volksentscheid durch eine bundesweite Ausweitung erheblich an Einfluss gewinnen, und würde die Bürger stärker als bislang motivieren, sich politisch zu engagieren. Auch die herrschende politische Elite sollte fortan nicht mehr auf Kriegsfu mit der direkten Demokratie stehen, da der gegenwärtig expansive Prozess sonst ins Stocken zu geraten droht. Hier ist unter Umständen sogar eine Aufklärung der politischen Elite von Nöten, um ihr die Angst vor Plebisziten zu nehmen. Die Kritik an der direkten Demokratie, die sich auf deren Kommerzialisierung, das fehlende Wissen der Bürger über politische P

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