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Direkte Demokratie - eine sinnvolle Ergänzung?: Eine Darstellung am Beispiel Deutschlands

Direkte Demokratie - eine sinnvolle Ergänzung?: Eine Darstellung am Beispiel Deutschlands

Paperback

General Political Science

ISBN10: 3640460154
ISBN13: 9783640460151
Publisher: Grin Verlag
Published: Nov 5 2009
Pages: 76
Weight: 0.24
Height: 0.18 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Politisches System Deutschlands, Note: 1,0, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Institutionen im Wandel, Sprache: Deutsch, Abstract: Als der Bundestag Willy Brandt im Jahre 1969 zum ersten sozialdemokratischen Regierungschef nach Kriegsende wählte, war das für viele ein Zeichen des Aufbruchs. Seine Verkündung Wir wollen mehr Demokratie wagen wurde zum Leitmotiv der neuen sozial-liberalen Regierungskoalition. Was folgte, ist Geschichte, doch die Worte des berühmten Politikers sind in der derzeitigen politischen Debatte aktueller den je. Der weltliche Wandel in Form von Globalisierung und Internationalisierung erfasst nicht nur den Einzelnen, sondern die Gesellschaft insgesamt und damit auch alles, was mit ihr in Zusammenhang steht: Politik, Wirtschaft, Kultur. Die Welt, in der wir leben, wird immer komplexer und unübersichtlicher; die Anforderungen des Individuums immer differenzierter, so dass eine Kanalisierung von Meinungen nur mit grö ter Mühe und in einem stark aggregierten Ma e erreicht werden kann. Die Politische Klasse der westlichen modernen Demokratien steht vor einer Vielzahl neuer Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Eine Gesellschaft mit einer differenzierten polyhierarchischen und vielfach geschichteten Machtstruktur und dabei unterschiedlichen oft konkurrierenden Machtzentren lässt sich nur schwer zufrieden stellen. Sind politische Repräsentanten angesichts dieser Umstände überhaupt noch in der Lage, Probleme gezielt zu definieren und zu selektieren, Interessen zu kompensieren sowie Lösungen bereit zu stellen und damit das Volk in einer angemessenen Art und Weise zu vertreten oder muss man sich infolge der stetigen Veränderung gesellschaftlicher Bedingungen mit dem Gedanken anfreunden, dass das politische System zum Zwecke der Funktionssicherung einer radikalen Veränderung bedarf? Die bisherigen Formen der nationalstaatlichen Demo

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