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Die deutschen Moralischen Wochenschriften des 18. Jahrhunderts als Medium der Aufklärung

Die deutschen Moralischen Wochenschriften des 18. Jahrhunderts als Medium der Aufklärung

Paperback

Religion General General Christianity

ISBN10: 3668712034
ISBN13: 9783668712034
Publisher: Grin Verlag
Published: Jun 12 2018
Pages: 36
Weight: 0.13
Height: 0.09 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Theologische Fakultät), Sprache: Deutsch, Abstract: Im 18. Jahrhundert waren die Moralischen Wochenschriften in der Kultur der bürgerlichen Schichten ein weitverbreitetes Medium der Aufklärung. Diese literarische Gattung besa nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern in ganz Europa ein gro es Publikum. Sie trafen offenbar den Nerv der Zeit, da sie die Nachfrage nach abwechslungsreicher Lektüre, die nicht nur für Gelehrte verständlich war, befriedigten und die aktuellen Diskussionen über tugendhaftes Verhalten und moralische Werte behandelten. Die Moralischen Wochenschriften richteten sich an ein breites Publikum und ausdrücklich auch an Frauen. Die grö tenteils wöchentlich erscheinenden Schriften enthielten keine politischen oder aktuellen Nachrichten wie in einer herkömmlichen Zeitung, sondern waren eine bunte literarische Mischung aus Briefen, Gedichten, Essays, Satiren, Charakterbildern, Fabeln und auch Dialogen. Diese Formen der Unterhaltungsliteratur dienten als Medium zur Vermittlung von sittlichen Lehren und sollten den Leser im Sinne der aufklärerischen Ideale erziehen. Die Moralischen Wochenschriften wiesen so beinahe über die gesamte Dauer des 18. Jahrhunderts hinweg ihre Leser auf die besondere Bedeutung individueller Tugend für das Gemeinwohl hin. Sie thematisierten und diskutierten vielfach Leitbilder tugendhaften bürgerlichen Verhaltens und bezogen sich auf die im Laufe der Zeit immer stärker auseinanderdriftenden Sphären des häuslich-familiären bzw. privaten Raumes und der bürgerlichen Öffentlichkeit. Aus diesem Blickwinkel heraus berührten sie einige der zentralen und seit der Antike immer wieder aufkommenden Fragestellungen wie z.B. die der Frage nach dem Verhältnis zwischen individuellem Glück und Gemeinwohl oder dem zwischen den Geschlechtern. Ebenfalls findet in den Moralischen Wochenschrif

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