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Deutsche Wirtschaftspolitik von 1950 bis 2019: Bittere Folgen für die Hälfte der Gesellschaft und Vorschläge zur Beseitigung dieser Fehlentwicklung

Deutsche Wirtschaftspolitik von 1950 bis 2019: Bittere Folgen für die Hälfte der Gesellschaft und Vorschläge zur Beseitigung dieser Fehlentwicklung

Paperback

General Political Science

ISBN10: 3695716797
ISBN13: 9783695716791
Publisher: Bod - Books on Demand
Published: Mar 13 2026
Pages: 338
Weight: 0.89
Height: 0.76 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Das Buch analysiert die Entwicklung der deutschen Wirtschaftspolitik von 1950 bis 2019 sowie deren Folgen für Wachstum, Vermögensverteilung und soziale Gerechtigkeit. Nach dem Zweiten Weltkrieg etablierte sich in Westdeutschland die soziale Marktwirtschaft. Ziel war Wohlstand für alle durch Wettbewerb und staatliche Rahmensetzung. In den wirtschaftlichen goldenen Jahren (1950-1973) kam es zu starkem Wachstum, steigenden Einkommen und breiter Teilhabe am Produktivitätszuwachs. Die Wirtschaftspolitik orientierte sich am magischen Viereck aus Preisstabilität, Vollbeschäftigung, Wachstum und au enwirtschaftlichem Gleichgewicht. Seit den 1980er Jahren setzte sich zunehmend eine neoliberale Politik durch. Privatisierungen, Deregulierung und Steuersenkungen für Unternehmen sollten Investitionen fördern. Gleichzeitig sank das öffentliche Vermögen stark, während private Vermögen wuchsen. Kritiker sehen darin eine Ursache für steigende soziale Ungleichheit und geringere staatliche Handlungsspielräume. Die Vermögensverteilung gilt heute als stark konzentriert: Die reichsten 10 % besitzen den Gro teil des Vermögens, während gro e Teile der Bevölkerung kaum Rücklagen haben. Ursachen sind unter anderem Privatisierungen, niedrige Kapitalsteuern und gro e Erbschaften. Gleichzeitig stagnieren Reallöhne im unteren Einkommensbereich, während Unternehmens- und Kapitaleinkommen steigen. Gro e passive Vermögen erschweren ausreichende staatliche Investitionen. Auch auf dem Arbeitsmarkt zeigen sich Veränderungen: prekäre Beschäftigung, Leiharbeit und Niedriglohnsektor haben zugenommen. Mindestlohnerhöhungen könnten Einkommen stabilisieren, müssen jedoch mit Produktivitätssteigerungen und Investitionen verbunden sein. Als Reformansätze werden höhere Vermögens- und Erbschaftssteuern, staatliche Investitions- und Vermögensfonds sowie stärkere öffentliche Investitionen in Forschung, Bildung und Infrastruktur vorgeschlagen. Ziel ist eine gerechtere Vermögensverteilung, langfristige Innovationsf

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