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Die Dependencia-Theorie am Beispiel El Salvadors. Ist die Kritik an der Theorie noch angemessen?

Die Dependencia-Theorie am Beispiel El Salvadors. Ist die Kritik an der Theorie noch angemessen?

Paperback

General Political ScienceGeneral Sociology

ISBN10: 3668096775
ISBN13: 9783668096776
Publisher: Grin Verlag
Published: Dec 1 2015
Pages: 32
Weight: 0.12
Height: 0.08 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Thema: Entwicklungspolitik, Note: 2,0, Universität Trier (Lehrstuhl für Vergleichende Regierungslehre), Veranstaltung: Entwicklungstheorien und Entwicklungsökonomie, Sprache: Deutsch, Abstract: El Salvador ist der kleinste Flächenstaat in Lateinamerika, zugleich aber derjenige mit der grö ten Bevölkerung in Mittelamerika. Von den ca. 6 Millionen Salvadorianern leben allerdings ca. 2,3 Millionen in den USA, von denen gro e Summen an Devisen ins Heimatland flie en. Nach seiner kolonialen Unabhängigkeit war El Salvador lange Zeit von wechselnden autoritären Regimen wie der Kaffeeoligarchie und der Militärdiktatur und einer damit oftmals verbundenen politischen Instabilität geprägt. Die schon in konkreten Verfassungen ab 1841 bis 1886 festgeschriebene präsidentielle Demokratie wurde nach dem Bürgerkrieg (1980-1992) im Demokratisierungsprozess der 1990er Jahre umgesetzt, sodass El Salvador gegenwärtig eine präsidentielle Republik darstellt. Von der kolonialen Unabhängigkeit 1823 gelangte El Salvador, wie andere lateinamerikanische Staaten, in die Export-Abhängigkeit von Industrieländern, womit die ökonomischen Formationen weitgehend fremdbestimmt blieben. Nach der Weltwirtschaftskrise 1929 wurde mittels politischer Ma nahmen zur nationalen Entwicklung eine Unabhängigkeit der Wirtschaft angestrebt. Neben direkter und indirekter Au enhandelskontrolle, Steuer- und Preispolitik und der Kontrolle über ausländische Investitionen ergab sich eine Industrialisierung durch Importsubstitutionen. Die salvadorianische Regierung weitete nach dem Zweiten Weltkrieg wie viele andere zentralamerikanische Kleinstaaten die Exportpalette des Landes aus und erhöhte die Öffnung der Volkswirtschaft. Die realen Wachstumsraten stiegen zwischen 1960 und 1978 in den mittelamerikanischen Staaten, insbesondere aufgrund der flexiblen industriellen Entwicklung des Gemeinsamen Zentralamerikanischen Marktes (MCCA). Jedoch zeigte eine Krise des

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