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Demokratischer Frieden in Bezug auf Schwellenländer und Demokratien im 21. Jahrhundert: Am Beispiel des synchronen Russland-Frankreich-Vergleichs

Demokratischer Frieden in Bezug auf Schwellenländer und Demokratien im 21. Jahrhundert: Am Beispiel des synchronen Russland-Frankreich-Vergleichs

Paperback

General Political Science

ISBN10: 3656022712
ISBN13: 9783656022718
Publisher: Grin Verlag
Published: Oct 6 2011
Pages: 26
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Politische Systeme allgemein und im Vergleich, Note: 2,0, Freie Universität Berlin (OSI), Veranstaltung: Projektkurs Legislativen und Streitkräfteeinsätze ausgewählter westlicher Demokratien, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Idee des demokratischen Friedens existiert schon seit einigen Jahrhunderten in der Politikwissenschaft. Immanuel Kant hat schon 1795 in seiner Schrift Zum ewigen Frieden versucht, Korrelationen zwischen der republikanischen Regierungsform und dem Frieden in den internationalen Beziehungen festzustellen. Wenn die Beistimmung der Staatsbürger dazu erfordert wird, um zu beschlie en, ob Krieg sein solle, oder nicht, so ist nichts natürlicher, als dass, da sie alle Drangsale des Krieges über sich selbst beschlie en müssten, sie sich sehr bedenken werden, ein so schlimmes Spiel anzufangen: Da hingegen in einer Verfassung, wo der Untertan nicht Staatsbürger, die also nicht republikanisch ist, es die unbedenklichste Sache von der Welt ist, weil das Oberhaupt nicht Staatsgenosse, sondern Staatseigentümer ist, an seinen Tafeln, Jagden, Lustschlössern, Hoffesten u. d. gl. durch den Krieg nicht das mindeste einbü t, diesen also wie eine Art von Lustpartie aus unbedeutenden Ursachen beschlie en, und der Anständigkeit wegen dem dazu allezeit fertigen diplomatischen Korps die Rechtfertigung desselben gleichgültig überlassen kann. Diese berühmte Zitat lässt den Gedanken herauslesen, der ausgesprochen logisch erscheint: Wenn der Bürger eines Staates über den Krieg entscheidet und er auch die Kosten davon zu tragen hat, führt es zum friedlicheren Verhalten dieses Staates und als Folge zur Minimierung der Kriege in den internationalen Beziehungen insgesamt. Noch ein wichtiger Faktor, der zur Verhinderung der Kriege führt, ist laut Kant ein Staatenbund mit dem gemeinsamen Zweck der Friedenserhaltung. Die Befunde von Kant werden in der Politikwissenschaft kontrovers diskutiert. Forscher entwerfen verschie

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